Stadt der Solidarität

Architekturkommunikation / Architecture communication (AR20112)
Wie prägen Räume unsere Fürsorgebeziehungen?
Inwiefern sind diese Räume Teil einer solidarischen und sorgenden Stadt?
Im Seminar soll die Wechselwirkung zwischen architektonischen Strukturen und solidarischen Praktiken der Fürsorge untersucht werden, wobei Raum als sozial produzierte Größe verstanden wird, die Beziehungen ermöglicht oder verhindert.
Theoretisch fundiert auf Henri Lefebvres Raumkonzeption, Bini Adamczaks Solidaritätstheorie sowie Aspekte der feministischen Stadtforschung nach Joan Tronto und Leslie Kern gliedert sich das Seminar in Lektüre- und Exkursionsphasen.
Wir werden kritisch hinterfragen, wo München bereits eine sorgende, solidarische Stadt ist, wo sie es sein möchte, wo sie es verweigert und wie sie mit Verlust und Trauer umgeht.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis der soziopolitischen Dimension architektonischer Gestaltung zu erlangen und sich kritisch mit der sorgenden, solidarischen Stadt auseinanderzusetzen.
Wir freuen uns, mit euch ins Planen und Denken einer solidarischen Stadt zu kommen!
Pauline (Architektur) und Philipp (Soziologie)
Kurs: Seminar
Lehrstuhl: Pauline Wessel
Modul: Bachelor
Teilnehmerzahl: maximal 20
Kick-off: 12. Oktober 2026
Sitzungen: Mondays, 13:15 – 14:45, Seminarraum 0340B
Credits: 3 ECTS
Sprache: Deutsch, Englisch support