
Creating NEBourhoods Together
Creating NEBourhoods Together hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben und Arbeiten in der Stadt nachhaltig, sozial gerecht und umweltfreundlich zu gestalten. Als eines der sechs European Lighthouse Demonstrators der Europäischen Kommission erproben wir in München-Neuperlach neue Methoden und innovative Lösungen zur Umgestaltung bestehender städtischer Räume. Der Gemeinschaftsgeist in der Nachbarschaft und ein respektvoller Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten stehen im Mittelpunkt unserer Mission. Wir stellen Verbindungen zwischen Menschen, Gebäuden, öffentlichen Räumen und der Natur wieder her. Kreislaufdenken und gemeinschaftliches Handeln sind entscheidende Bestandteile dieser nachhaltigen Veränderungen im Alltag und im Bauwesen.
Creating NEBourhoods Together fungiert als internationales Netzwerk und schafft ein Vorbild für andere Städte, um die Ziele und den Geist des Neuen Europäischen Bauhauses weltweit zu verbreiten: schön, nachhaltig, inklusiv.
Mobility NEBourhoods
Partizipative Entwicklung von NEBourhood-Hubs als multifunktionale Mobilitätszentren
Eine nachhaltige Umsetzung innovativer Mobilitätsformen ist für die Verringerung von Umweltverschmutzung und CO₂-Emissionen unerlässlich. Gleichzeitig bietet sie die Chance, attraktive städtische Räume zu gestalten. Neue Verkehrskonzepte wie Sharing-Modelle lassen sich nicht als rein technologische Lösungen umsetzen, sondern müssen in lokalen Gemeinschaften und konkreten städtischen Standorten verankert werden.
“Mobility NEBourhoods” verbindet die datengestützte Analyse der digitalen Version des Stadtteils mit der Zusammenarbeit lokaler Akteure und spielerischen Formen der Partizipation. Auf dieser Grundlage definieren wir drei geeignete Standorte für multifunktionale „NEBourhood Hubs“ und entwickeln deren Funktionen und Gestaltung. Die Realisierung der Hubs in Neuperlach bietet die Gelegenheit, Mobilitätsformen zu testen, zu bewerten und zu diskutieren.
Der Forschungsbereich des Lehrstuhls für Architekturinformatik umfasst die Themen Künstliche Intelligenz, kollaboratives Design, digitale Partizipation und digitale städtische Infrastruktur.
Prototypen werden im eigenen BIM-Labor des Lehrstuhls entwickelt.
Der Gestaltungsprozess der Hubs umfasst drei Phasen: die Workshop-Phase, die Bearbeitungsphase und die Abschlussphase. Zunächst haben wir gemeinsam mit den am NEBourhoods-Projekt beteiligten Künstlern und Kreativen mit offenen, eingebetteten und spielerischen Beteiligungsformaten experimentiert.
Durch diese Co-Creation-Workshops legen wir den Standort, das Design und die Funktionen der Hubs fest und erweitern unser Wissen über partizipative Prozesse. Darüber hinaus entwickelten Studierende von Data Drifts und des Tactical Toolkits Studio Prototypen für Partizipationswerkzeuge. (Link: https://www.arc.ed.tum.de/ai/lehre/gallery/data-drifts-and-tactical-toolkits/)
Das Ergebnis der Forschung werden Publikationen, Handbücher, eine digitale Partizipations-Toolbox sowie die Einrichtung von zwei Hubs sein.


