Urban Prototyping Lab

Blockkurs im Winter- und Sommersemester
Prof. Alain Thierstein - Chair of Urban Development
Christos Chantzaras - ARI and Venture Labs
Yonne-Luca Hack - ARI / Urban Prototyping Lab

Das Urban Prototyping Lab (UPL) entwickelt schnelle räumliche Projekte, die Zukunftsideen in realen Umgebungen testen. Städte stehen vor grundlegenden Herausforderungen, von der Digitalisierung über Gentrifizierung bis hin zur Urbanisierung. Stadtplanungsprozesse können mit dieser Geschwindigkeit des Wandels nicht mithalten. Deshalb wollen wir mit einem Prototyping-Mindset schnellere Prozesse entwickeln. Wir arbeiten in transdisziplinären Teams und mit Experten aus Wissenschaft und Praxis. Wir identifizieren reale Herausforderungen, entwickeln starke Visionen für mögliche Lösungen und testen diese mit Prototypen. Wir wollen die Stadt innovativ gestalten und schnelle Konzepte entwickeln. Wir machen strukturierte, interdisziplinäre Design-Workshops mit Impulsvorträgen und Einblicken von Stadtaktivisten, Entscheidungsträgern, Entwicklern, Architekten und Teams von Master-Studenten aus Architektur, Design, Management, Informatik, Ingenieurwesen und Soziologie.

TUM Nest

Jakob Deffner, Katerina Plskova, Yiyun Tong, Marianna Valdivia, Tobias Heller

Netzwerk von Kollaborationsräumen

TUM Nest fängt mit der Frage an: "Wie wird der zukünftige TUM-Campus aussehen?" und konzentriert sich auf das Problem des fehlenden funktionalen Studienraums. Die Covid-Pandemie hat das Verständnis des Campuslebens verändert und es ist sehr wahrscheinlich, dass in Zukunft die meisten Kurse im hybriden Format abgehalten werden; digital und physisch. Daher werden riesige Hörsäle, die Hunderte von Studenten gleichzeitig versammeln, nicht mehr notwendig sein. Die Vision des TUM Nestes ist es, Hörsäle zu Studienräumen umzufunktionieren, die einen Kollaborationsbereich, Studiertische und eine Küchenzeile beinhalten. Diese Idee wird in die Campus-App integriert, mit der die Verfügbarkeit der Räume und der Lärmpegel überprüft werden können.

Prototyp

The heart of TUM

Lukas Heidegger, Marianne Kivikangas, Gerhard Arya Wardana, Esraa Elmashak, Mohammad Qasmi

Arbeitsprozess

Die TUM hat ein großes Potenzial, Innovationen und Startups zu schaffen, aber den physischen Räumen innerhalb der Universität fehlt der Innovationsgeist. Damit die TUM in Zukunft ein geeignetes Umfeld für die Studierenden bieten kann, wird ein flexibler Ort benötigt, an dem sich studentische Gruppen treffen, erforschen und Projekte durchführen können. Das Ziel dieses Projektes ist es, die Halle, die sich im Innenhof der TUM befindet, in eine Vision Hall zu verwandeln und die TUM wieder mit Leben zu füllen. Das Projekt adressiert die Probleme des Mangels an leicht zugänglichem Arbeitsraum, des Mangels an großen offenen kollaborativen Lern- und Besprechungsbereichen, und des Mangels an Ausstellungsräumen für studentische Projekte. Der Prototyp umfasst: engagierte Coworking-Bereiche, ein Museum, eine Makerspace-Werkstatt und einen Studienbereich.

The heart of TUM Vision

Co-Working City

Franziska Jung, Andrea Pavkovic, Adrian Schmidt

Transformation in einen temporären urbanen Arbeitsraum

Die Coronavirus-Pandemie hat eine Debatte über die Zukunft der Arbeit verstärkt. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt arbeiten als Folge des Ausbruchs von zu Hause aus. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Frage: Wie können ungenutzte Räume in der Stadt Lösungen für die Herausforderung der fehlenden persönlichen Interaktion in gemeinsamen Arbeitsbereichen durch die moderne Home-Office-Arbeit bieten? Durch die Analyse der aktuellen Wohn- und Arbeitstypologien innerhalb der Stadt schlägt dieses Projekt vor, die gesamte Stadt in einen großen Coworking Space zu verwandeln. In dem Projektvorschlag erlaubt ein Netzwerk von Arbeitsräumen den Menschen, je nach Preis, Zeit und Ort zu wählen, wo sie arbeiten wollen. Daher können die Straßen als urbanes Labor dienen, ein Ort, an dem sich Menschen treffen, diskutieren und innovative Ideen testen können. Diese neue Art der Arbeitsumgebung würde flexible Arbeitsräume mit flexiblen Arbeitszeiten, wechselnden Arbeitsumgebungen und mehr interdisziplinärem Arbeiten bieten.

Aufbau des Prototyps

Co-working Stadt am Wiener Platz

DIYKEA

Flora Bock, Benedikt Brauner, Duygu Karatas, Maximilian Steverding

Die Vision des Projekts

Die Stadt München erlaubte den Restaurantbesitzern, ihre Außensitzplätze auf die Parkplätze vor ihren Restaurants auszuweitern. Die Gruppe nutzte dies als Katalysator, um eine Aneignung des öffentlichen Raums für die soziale Aktivität des gemeinsamen Essens zu fördern. Das Ziel dieses Projekts ist es, allen Menschen zu helfen, die auf das Restaurantgeschäft angewiesen sind, indem es ihnen mehr Raum zur Verfügung stellt, um Geld zu verdienen und gleichzeitig das öffentliche Bedürfnis zu befriedigen, sich in der Öffentlichkeit zu treffen und zu kommunizieren. In dem Projekt wurde eine DIY-Anleitung erstellt, wie man sich den Raum auf billige und einfache Weise aneignen kann. Dies ermöglichte eine kostengünstige Erweiterung des Sitzbereichs für bestehende Restaurants und Imbisse. Um den Prototyp zu testen, wurde ein Guerilla-Ansatz gewählt und die gebastelten Möbel an verschiedenen öffentlichen Plätzen wie dem Marienplatz, dem Gärtnerplatz oder dem Viktualienmarkt platziert und beobachtet, ob sich das Publikum damit beschäftigt.

DIY Anleitungen

Testen des Prototyps

Feedback der Benutzer

Social Hammers

Leonie Lux, Hualan Ju and René Jung

Vision: Makerspace Social Hammers

Das Münchner Stadtzentrum bietet derzeit keine sozialen Treffpunkte. Deshalb haben wir uns der Herausforderung gestellt, den ungenutzten Raum so zu aktivieren, dass das Zentrum Menschen aus anderen Gründen als zum Konsumieren oder zur Unterhaltung anzieht. Wir stellen weiterhin fest, dass Kreativität Kreativität anzieht. Folglich besteht ein Bedarf an einer kreativen Plattform, um die Nutzung des Stadtzentrums nachhaltig so zu verändern, dass die Menschen es sich zu eigen machen und es als einen Raum begreifen, den sie selbst gestalten können. Wir behaupten, dass eine Plattform für Kreativität das Potenzial hat, den Raum zu verändern. Deshalb ist unsere Vision, den Raum so zu aktivieren, dass sich Kreative treffen und ihr Wissen teilen können. Wir beabsichtigen, einen Makerspace als kreativen Austauschpunkt für Fachleute und Amateure zu gestalten, um Werkzeuge und Wissen zu teilen.

Reise des Makerspace

Slow down the inner city

Ema Krakovská, Wenxuan Li, Timon Tsiolis

Der Katalog

Die Münchner Innenstadt ist überwiegend mit Einzelhandelsgeschäften gefüllt, und die Innenstadt scheint ziemlich monofunktional zu sein und von der Stand-Alone-Funktionalität Shopping dominiert zu werden. Wenn die Menschen also nur zum Einkaufen in die Innenstadt gehen, erkennen sie vielleicht nicht, dass die Innenstadt viel mehr zu bieten hat. Wir glauben, dass die Atmosphäre der Innenstadt durch die Dominanz der Menschen, die sich in der Innenstadt aufhalten, in Richtung eines schnelleren Eindrucks irritiert wird. Daher ist das Ziel unseres Projekts, den aktuellen Zustand der Innenstadt als hektische Einkaufspassage mit Fast-Fashion-Einzelhandel in Frage zu stellen. Wir wollen die Fußgänger, die die Innenstadt durchqueren, entschleunigen und ihren Aufenthalt entsprechend angenehmer gestalten. Gleichzeitig wollen wir einige neuartige oder wegfallende Funktionalitäten wie Ruhezonen, Fahrradabstellplätze etc. einführen. Andererseits wollen wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, indem wir uns den Verlangsamungseffekt vorstellen, den die Installation "verrückter" Elemente in der Stadt mit sich bringt.

Eine "zu Verschenken"-Stelle für gebrauchte Kleidung und Möbel

Eine Karte mit allen Clustern