Ausstellung: Architektur und Migration: Aufspüren der Erinnerungen
Im Rahmen eines Masterseminars am Lehrstuhl für Architekturgeschichte und kuratorische Praxis (Seminarleitung Regine Heß) haben sich zehn Studierende aus Italien, Norwegen, Estland, der Schweiz und Bayern intensiv mit den Zusammenhängen von Architektur, Migration und Erinnerung auseinandergesetzt.
Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar präsentiert.
Die Ausstellung vereint zehn studentische Arbeiten zur Bautradition der donauschwäbischen Gemeinschaft in früheren und heutigen Lebensräumen, zu regionalen Architekturen sowie zum Wandel gemeinschaftlicher Lebensformen. Weitere Themen sind Frauen als Akteurinnen der Raumproduktion im donauschwäbischen Kontext, islamische Begräbnisstätten und migrantisch geprägte Gastronomieräume in München, Kulturzentren der alevitischen Diaspora, das bauliche Erbe von Saisonarbeitskräften in Genf sowie die nomadische Baukultur der Sámi in Norwegen.
Zur Vorbereitung der Ausstellungstexte und Plakate führten die Studierenden gemeinsam mit der Seminarleiterin Dr. habil. Regine Heß Recherchen vor Ort durch und führten zudem zwei Zeitzeug*inneninterviews.
Am Eröffnungsabend findet ein Empfang mit einer Einführung in die Ausstellung sowie einem Gespräch mit den beteiligten Studierenden statt.
Wann:
Eröffnung: Freitag, 6. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ausstellung: 6. Februar bis 4. März 2026
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 10:00–16:00 Uhr
Wo:
Kulturzentrum Haus der Donauschwaben
Leibstraße 33
Haar bei München