TUM-Beitrag zur kreativen Kollaboration von Mensch und KI ausgezeichnet
Forschung, Auszeichnung |
Das Paper “AI as Creative Partner: Exploring Perceived Roles in Human-AI Co-Creation” von Susanne Dreyer, Dr. Chris McTeague und Prof. Katja Thoring vom Lehrstuhl für Integrated Product Design der TUM School of Engineering and Design (ED) wurde auf der DESIGN Conference 2026 in Cavtat (Kroatien) mit dem Reviewers’ Favorite Award ausgezeichnet. Die DESIGN Conference zählt zu den international führenden Konferenzen im Bereich Design Research und bringt Forschende sowie Praktikerinnen und Praktiker aus aller Welt zusammen. Die Auszeichnung würdigt besonders herausragende Konferenzbeiträge.
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, wie Menschen generative Künstliche Intelligenz im kreativen Gestaltungsprozess wahrnehmen. Hierfür interviewte das Forschungsteam 19 Architekturstudierende, die an einem KI-gestützten Design-Futuring-Kurs teilnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen und KI im Verlauf der Zusammenarbeit unterschiedliche Rollen einnehmen. Insgesamt identifizierten die Forschenden 18 Rollen, die im Rahmen der Human-AI Zusammenarbeit entstehen können. Die Ergebnisse zeigten zudem, dass die Zuschreibung dieser Rollen vom jeweiligen KI-Tool abhängt und somit stark kontextspezifisch ist.
Neben dem ausgezeichneten Paper waren Forschende der Professur für Integrated Product Design mit weiteren Beiträgen auf der DESIGN Conference 2026 vertreten:
Shuyun Liu, Dr. Chris McTeague, Prof. Hermann Wolfram Klöckner, Susanne Dreyer und Prof. Katja Thoring untersuchten, wie sich kollaborative Prozesse mithilfe von Vision-Language-Modellen analysieren und visualisieren lassen, um Interaktionen nachvollziehbar zu machen.
Außerdem widmeten sich Prof. Hermann Wolfram Klöckner, Dr. Chris McTeague, Shuyun Liu, Susanne Dreyer und Prof. Katja Thoring der Frage, welchen Einfluss räumliche Anordnungen auf Gruppen-Entscheidungen haben und wie Umgebungen gestaltet werden können, um Zusammenarbeit zu fördern.
Prof. Katja Thoring, Dr. Chris McTeague und Franziska Thannheimer analysierten schließlich auch, wie räumliche und sensorische Gestaltung konstruktive Feedbackprozesse fördern kann.
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