Cluster Sustainable Real Estate (CSRE)

Austausch Lehre und Forschung

Das CSRE versteht sich als Plattform für einen Wissensaustausch zwischen Theorie und Praxis. Dieser Austausch wird durch TUM-interne Lehrangebote an die Studierenden in Bachelor und Master sowie an Promotionsstudierende widergespiegelt. Zu den wichtigsten thematischen Forschungsschwerpunkten innerhalb des Clusters zählen Nachhaltige Immobilienwirtschaft, Integrale Entwicklungskonzepte, Nachhaltige Quartiersentwicklung, Digitalisierung, Value Engineering und Circular Economy, sowie Soziale Verantwortung und Governance. In jedem dieser Forschungsbereiche gibt es bereits abgeschlossene Forschungsprojekte und weitere neue interdisziplinäre Forschungsprojekte werden initiiert. Die Inhalte dieser vier Forschungsschwerpunkte werden mit den Partner*innen und Förderern des Clusters diskutiert und mit virulenten Themen aus der Praxis ergänzt, die in Lehre und Forschung der TUM integriert werden.

Das CSRE dient darüber hinaus als Ansprechpartner für alle Interessierten der TUM, die sich im Bereich der Immobilienwirtschaft informieren wollen und erste Kontakte dazu suchen. Gemeinsam werden beispielsweise Ideen für studentische Projektarbeiten entwickelt und Projektinitiativen gefördert. Zudem wird das CSRE ein Archiv von den im Rahmen der Lehre, Forschung und Weiterbildung erarbeitenden Materialien einrichten. Dieses in Form von etwa Booklets, Small Private Online Courses (Spocs) und Case Studies transportierte Wissen, wird allen Studierenden der TUM zugänglich gemacht.

Lehre im Partner-Dialog

Seminar "Critical Issues in Urban Development and Architecture – Urbane und Rurale Arbeitswelten in und nach der Pandemie"

Im Rahmen des Fachseminars "Critical Issues in Urban Development and Architecture – Urbane und Rurale Arbeitswelten in und nach der Pandemie" für Studierende der Masterstudiengänge Architektur und Urbanistik erfolgte die immobilienwirtschaftliche Auseinandersetzung von Coworkingkonzepten in Städten und im ländlichen Raum. Im Rahmen des Fachseminars stellten sich die Studierenden dem Thema "Neue Arbeitswelten", prüften dabei Raumkonzepte und Nutzerprofile und arbeiteten die Unterschiede zwischen urbanen und ruralen Arbeitsformen auf Grundlage von Standort- und Raumanalysen heraus. Durch den Vergleich von Coworkingkonzepten an konkreten Fallstudien in der Innenstadt und im Stadtumland konnten die Studierenden mehr über die Chancen und Risiken unterschiedlicher Coworkingkonzepte in Erfahrung bringen. Es zeigte sich ein bunter Mix von möglichen Formen: Von philantropischen Ansätzen bis hin zu genossenschaftlich organisierten Formen, vom Einzelanbieter zum Big Player von Coworkingflächen. Diskutiert wurde, welches der Konzepte langfristig überzeugen wird, wo die höchste Mieterakzeptanz erfahren wird und wie resilient die jeweiligen Konzepte sind. Aus dem Vergleich der unterschiedlichen Ansätze leiteten die Studierenden den Handlungsrahmen für eine Auswahl überzeugender zukünftiger Formen des Coworking ab. Unterstützt wurden sie dabei durch den Dialog von einem unserer Förderer des Cluster Sustainable Real Estate an der TUM, Herr Christian Krauss von Art Invest. 

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