QGIS Integration MünsterLAND
Seit Sommersemester 2025 wird an der Professur für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume für Studierende des 6. Semesters projektbegleitend die Integration Einführung QGIS in der Landschaftsarchitektur angeboten. Gelehrt werden Aufbau der Benutzeroberfläche, Werkzeuge, wichtige Plug-ins, Datenmanagement und Darstellungsmethoden, die in das Entwurfsprojekt eingebracht werden.
Neben dem technischen Erlernen des Programms ist Schwerpunkt der Lehrveranstaltung die Landschaftsarchitektonische Nutzung: Wie können lesbare regionalen Karten erstellt werden, die die tatsächlichen Strukturen der Landschaften und deren räumliche Qualität abbilden und nicht durch Farbigkeit und Schraffur auf Inhalte und Schwerpunkte hinweisen.
Abgabeleistung ist eine Broschüre, in der die Studierenden ihre erlernten Fertigkeiten einsetzen und eigene lesbare Karten und Analysen erstellen. Neben dem Endergebnis - der Karte - ist der Weg über Werkzeuge und Ausdrucke graphisch aufzuarbeiten, um das Level der erlernten Fähigkeiten sichtbar zu machen.
Themen:
Erlernte Themen sind Beispielsweise:
Das Arbeiten mit Digitalen Geländemodellen (DGM). z.B. Topografie
Das Filtern und Reduzieren von Informationen. z.B. Objektkategorisierung
Das Erstellen von neuen Informationen. z.B. Flächenberechnung
ie eigene Aneignung von neuen Werkzeugen für die Analyse von Daten. z.B. Gitterwerkzeug
Topografie
Mithilfe des Plug-ins Open Topography Downloader DEM können digitale Geländemodelle für eine Region heruntergeladen werden. Aus diesen lassen sich die Schummerung der Landschaft darstellen und die genauen Höhenlinien in den gewünschten Abständen berechnen. Nach der Bearbeitung der Darstellung und der Beschriftungseinstellungen können die Layer eine wichtige Grundlage für die Strukturkarte des Entwurfprojekts werden.
Objektkategorisierung
Offizielle, georeferenzierte Daten lassen sich über die regionalen Geoportale herunterladen und in QGIS importieren. Die Menge und Größe der Daten ist sehr groß. Um gezielt mit den Daten arbeiten und die für das eigene Projekt relevanten Informationen abrufen zu können, können die Daten entsprechend gefiltert und kategorisiert werden. Dies ist beispielsweise durch den dazugehörigen Objektartenkatalog möglich. Dieser kann für die Kategorisierung von Gebäudefunktionen (1) und Bodentypen (2) eingesetzt werden.
Flächenberechnung
Gitterwerkzeug
In dem Gitterlayer kann jeder Zelle eine bestimmte Eigenschaft zugewiesen werden. Um größere Flächen zusammenzufassen, muss das Raster in einer passenden Größe angelegt werden. Mit Hilfe des Werkzeugs können Layer zusammengefasst werden. Beispiele dafür sind die jeweils Analyse der jeweils dominierenden Flächenfunktion: Gewerbe- und Mischflächen (1) sowie die Größe der Grundstücke (2).













