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Carte Blance

"Der Ausdruck Carte blanche (die) bedeutet so viel wie „uneingeschränkte Vollmacht“. 
Wer eine Carte blanche erhält, darf unbegrenzt nach eigenem Ermessen handeln.

So kann es beispielsweise sein, dass man für die Realisierung eines Projekts eine Carte blanche von seinem Arbeitgeber oder Kunden erhält, d.h. einfach gesagt völlig frei in seinem Handeln ist und somit selbst jegliche Entscheidungen treffen kann.

Ursprünglich bezeichnet der Begriff Carte blanche einen Blankoscheck, d.h. einen Scheck, der ausschließlich mit der Unterschrift des Kontoinhabers versehen ist und somit von der Person, die den Scheck erhält, ausgefüllt werden muss. Mittels eines solchen Schecks ist es einer Person also möglich, über den Empfänger und den Betrag des Schecks zu entscheiden und somit auch, sofern das Konto ausreichend gedeckt ist, jede gewünschte Summe vom Konto abzuheben. In einem weiteren Sinn versteht man unter einem Blankoscheck eine Vollmacht oder Erlaubnis an eine Person, durch die sie ohne Einschränkungen und ohne Absprache mit dem Vollmachtgeber für ihn handeln kann.

Der Begriff geht auf das französische carte blanche zurück, was sich als „weiße Karte“ übersetzen lässt. Das französische carte hat seine Wurzeln wiederum im lateinischen charta (Blatt des ägyptischen Papyrus) und im gleichbedeutenden griechischen χάρτης (chartēs). Das Wort blanche rührt vermutlich vom germanischen blanka (weiß) her."

Quelle: neueswort.de/carte-blanche/

 

Semesteraufgabe

Entwickeln Sie nach einer anfänglichen Recherchephase eine eigenständige künstlerische Fragestellung. Am Semesterende werden Ihre Ergebnisse in Form eines temporären Ausstellungsrundgangs der Öffentlichkeit präsentiert.