EUROPA

Masterthesis im Sommer 2021

Die Städte Europas sind seit jeher Motor gesellschaftlicher Entwicklung. Sie stellen bedeutende kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentren dar. Zudem sind sie ein äußerst fruchtbarer Grund für Wissenschaft und Technologie, für Kultur und Innovation, für individuelle und gemeinschaftliche Kreativität.

Die Städte Europas beherbergen mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung und sind Orte andauernder Transformation. Auch in der Zukunft wird ihre Existenz davon abhängen, inwieweit sie in der Lage sein werden, die kommenden Herausforderungen in Chancen zu überführen.

Und diese Herausforderungen sind gewaltig: Wie reagieren wir auf die kommende demographische Wirklichkeit? Wie entwickeln wir bereits heute die räumlichen Bedingungen einer kommenden Mobilität? Wie nutzen wir die vorhandenen räumlichen und materiellen Ressourcen nachhaltiger als bisher? Welche Bedeutung besitzt der öffentliche Raum in einer Zukunft, in welcher der digitale Raum neben dem physischen eine zunehmende Rolle einnehmen wird? Wie entwickeln wir lokale Bautypologien und bewährte Muster weiter? Wie beenden wir den Flächenfraß durch kluge Nachverdichtungen bestehender Stadträume? Wie schaffen wir neuen qualitativen und erschwinglichen Wohnraum, der auf die Wirklichkeit einer zunehmend diversen Bevölkerung eingeht und dabei Themen wie kollektive Wohnformen, das Arbeiten innerhalb der Wohnung oder die Flexibilität von Räumen behandelt?

Kurzum: wie muss sie aussehen, die Fortschreibung der Stadt im 21. Jahrhundert?
 

 

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