Dies war bis 2025 die Webseite des Lehrstuhls für Raumentwicklung, Prof. Alain Thierstein. Die neue Webseite des Chair of Urban and Spatial Development, Prof. Lindsay Howe, ist https://www.arc.ed.tum.de/en/udsp/startseite/

Der Lehrstuhl für Raumentwicklung ist umgezogen!
Ab sofort finden Sie uns in Raum 4161 und 4163.
Neue Dissertation: The Dynamic Geographies of the Knowledge Economy in Germany: Where do firms & workers locate?

This dissertation examines the German knowledge economy over two decades and explores where firms and knowledge workers locate. It examines the spatial, relational and economic location decisions through three studies on firm location choices, the influence of the knowledge economy on employment growth and the (re-)location of workers. Using ERGM, Granger causality and origin-destination data analysis, it reveals how proximity, the type of knowledge, infrastructure and connectivity influence where firms and workers locate, thus, regional growth.
Projektdokumentation: "Landsberg am Lech - Ready for 2055?"

AKTUELLES| 31.03.2025
Projektdokumentation: "Landsberg am Lech - Ready for 2055?"
Studierende aus den Masterstudiengängen Urbanistik und Architektur arbeiteten über mehrere Monate hinweg zur langfristigen Entwicklung der Stadt Landsberg. Ziel war, eine langfristige räumliche Strategie zu entwerfen. Anhand einer umfassenden Analyse des Raums und einer Methodik zur Arbeit mit Zukunftstrends wurden die kommenden 30 Jahre in den Blick genommen. Vier studentische Teams präsentieren je ein Zukunftsbild für „Landsberg 2055“ und zeigen mit einer Gesamtstrategie und konkreten räumlichen Vorschlägen mögliche Wege der Entwicklung für die Region und die Akteure vor Ort auf.
Die vier studentischen Teams sehen dabei unterschiedliche thematische Schwerpunkte und zeigen unterschiedliche Entwicklungspfade in das Jahr 2055 auf. Wie lassen sich resiliente Flächennutzung, inklusive Mobilität und sozialer Zusammenhalt stärken und zu nachhaltigem Wachstum vernetzen? Wie können die Perspektiven junger Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden und Bildung und Innovation zu zentralen Katalysatoren einer positiven Entwicklung werden? Wie wird Landsberg durch konsequente Umsetzung einer nachhaltigen Mobilität, einer lebenswerten Innenstadt und einer autarken Energieversorgung zu einer Kommune, die beispielhaft vorangeht? Und wie kann Landsberg die heutigen Qualitäten in die Zukunft tragen, um 2055 „genauso super, nur besser“ zu sein?
Die Dokumentation der Arbeiten (PDF, ca. 70 MB) kann hier auf mediaTUM abgerufen werden.

AKTUELLES| 28.12.2024
Neue Dissertation: Opportunities for sustainable development of noise-burdened airport regions by collaborative flight procedure strategies
Die Arbeit untersucht, ob in Zusammenarbeit zwischen Flugverfahrensplanung und Stadtplanung im Rahmen der Fluglärmkommission lärmmindernde Flugverfahren entwickelt und umgesetzt werden können. Diese sollen es ermöglichen, die oft funktional entwickelten Flughafenregionen um die Möglichkeit einer nachhaltigen und lebenswerten Stadtnutzung zu erweitern. Dabei werden insbesondere moderne PBN-Flugverfahren untersucht, die im Rahmen der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1048 bis 2030 umgesetzt werden.
Die vollständige Dissertation kann hier gelesen werden
Urbane Transformation. Von der (Un-)Möglichkeit ein Stadtquartier zu planen
Aktuelles, PAGE:TUMvCard |
Stadtentwicklung zielt auf Prozesse räumlicher, sozialer und wirtschaftlicher Veränderung. Stadtentwicklung vom Reißbrett stößt in den gebauten Stadtlandschaften Mitteleuropas nicht nur auf das Hindernis bestehender Baustrukturen und Nutzer. Auch im Stadtneubau stoßen bisherige Methoden, Instrumente und Routinen der Stadtentwicklung an ihre Grenzen. Sie sind zumeist auf Stadt als Produkt ausgelegt und genügen nicht, wenn es gilt, lebendige Stadtquartiere zu schaffen. Ein Verständnis von Stadt als Prozess denkt und entwickelt hingegen Nutzungen und Zusammenleben mit der Zeit – als urbane Transformation.
Das Kolloquium sucht den Austausch zwischen drei Städten. Die Forschungsergebnisse zum laufenden Planungsprozess um das Kreativquartier München bilden den Auftakt für einen Blick nach Hamburg und Basel. Das Kolloquium bietet eine Plattform, um Erfahrungen und Sichtweisen auszutauschen zwischen Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung, Immobilienwirtschaft, Zivilgesellschaft und Stadtpolitik. Die Veranstaltung bringt Innen- und Außenperspektiven der Stadtentwicklung Münchens und des laufenden Verfahrens zum Kreativquartier ins Gespräch.
Veranstalter
Lehrstuhl für Raumentwicklung, TU München
Prof. Dr. Alain Thierstein, Agnes Förster, Dr. Nadia Alaily-Mattar
In Kooperation mit:
ISW Institut für Städtebau und Wohnungswesen München
Graduate Center in Architecture
Ablauf
Teil I: Expertenworkshop zum Kreativquartier
14:00 - 17:30
Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse zum Kreativquartier München
Beschränkte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur nach Anmeldung
Teil II: Öffentliche Abendveranstaltung
18:00
Urbane Transformation. Wie entwickeln wir gebaute Stadt weiter?
Prof. Dr. Alain Thierstein, Lehrstuhl für Raumentwicklung, TU München
18:10
Transformation Kreativquartier München. Alles neu oder mehr vom gleichen?
Agnes Förster, Lehrstuhl für Raumentwicklung, TU München
18:30
Rückfragen, Diskussion
18:50
Lernen von der HafenCity Hamburg
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung HafenCity Hamburg GmbH
19:15
Wer macht die Stadt? Akteure als Ressource der Stadtentwicklung am Beispiel der Hafenentwicklung in Basel
Philippe Cabane, Urbane Strategien und Entwicklung, Basel
19:40
Diskussion
20:30
Ausklang des Abends mit Apéro
Ansprechpartnerin
Agnes Förster, foerster@tum.de, Tel: 089 289-22388
Dokumentation der Veranstaltung
Bildergalerie zur Veranstaltung
Präsentation Jürgen Bruns-Berentelg
Präsentation Alain Thierstien, Agnes Förster
Zwischenevaluierung Planungsprozess Kreativquartier (Kapitel G)