Zusammenspiel von Stadt und Landschaft
Das Potential der Stadtränder

Master Thesis AR · Wintersemester 2022/23 · Alix Gelabert
Die Entwicklungsstrategie für die Stadt Saint-Benoît (La Réunion) verfolgte das Ziel, das Siedlungswachstum zu begrenzen und neue Impulse zur Steigerung der Attraktivität der Stadt zu entwickeln.
Ausgehend von den Potenzialen des Siedlungsbestands und der umgebenden Landschaft entwickelte die Arbeit Maßnahmen und Strategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Im Mittelpunkt standen dabei folgende Themen:
- Siedlungsbegrenzung und Aktivierung der Landschaft
- Fließende Übergänge und räumliche Verbindungen
- Städtische Aktivierung und Innenentwicklung
Das zentrale Konzept der Arbeit mit dem Untertitel "Das Potenzial der Stadtränder" bestand darin, die Innenentwicklung der Stadt durch die Festlegung klarer Siedlungsgrenzen zu stärken. Die Stadtränder wurden durch vielfältige Funktionen und Nutzungen aufgewertet, sodass die Übergänge zwischen Siedlung und Landschaft zu attraktiven und identitätsstiftenden Räumen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher werden.
Die Arbeit untersuchte, welche Auswirkungen klar definierte Siedlungsgrenzen auf die zukünftige Stadtentwicklung haben und wie innerhalb dieser Grenzen neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Durch gezielte Nachverdichtung und die Aktivierung neuer Nutzungen entwickelte sich die Stadt innerhalb ihres bestehenden Siedlungsgefüges weiter. Gleichzeitig verbesserten eine ausgewogenere Verteilung der Alltagsfunktionen sowie eine stärkere Vernetzung der Quartiere die Lebensqualität.
Die Gestaltung der Stadtränder sicherte die Freiräume langfristig vor weiterer Bebauung. Gleichzeitig boten die Randbereiche Potenzial für neue Grünverbindungen und wohnortnahe öffentliche Freiräume. Die gezielte Ansiedlung neuer Nutzungen trug dazu bei, die Siedlungsgrenzen dauerhaft zu stärken und den Übergang zwischen Stadt und Landschaft qualitativ aufzuwerten.





