Impuls der zweiten Reihe

KATHARINA WAGNER-FREIE MASTERTHESIS- WS 19/20

Infolge von gesellschaftlichem und strukturellem Wandel steht der ländliche Raum vor vielschichtigen Herausforderungen. Dies stellt uns als Städteplaner und Architekten vor die Aufgabe, ganzheitlich die Gegebenheiten vor Ort und im größeren Kontext zu betrachten und darauf basierend Handlungsempfehlungen sowie konkrete räumliche Antworten zu entwickeln. Im Rahmen ihrer Masterthesis untersuchte Katharina Wagner anhand des konkreten Untersuchungsperimeters Markt Teisendorf im Landkreis Berchtesgadener Land wie dies gelingen kann. mehr...

Innenentwicklung dorfräumlich gedacht. Drei Strategien für eine erfolgreiche und identitätsstiftende Nachverdichtung im Ortskerngebiet.

FERDINAND SCHACHINGER - MASTER THESIS ARCHITEKTUR - SOMMER 2019
Der stetig voranschreitende Strukturwandel im ländlichen Raum ist eine starke Triebfeder für weitreichende Reflektions- und Erneuerungsprozesse innerhalb aller Planungsinstanzen der räumlichen Entwicklung. Grenzüberschreitend stehen betroffene Gemeinden vor der Herausforderung, die richtigen Werkzeuge in die Hand zu nehmen, um den hohen Flächenverbrauch am Ortsrand einzudämmen und die Attraktivität der Ortsmitten zu stärken. Die vorgelegte Arbeit begleitet die Gemeinde Hüttwilen (Regio Frauenfeld) in diesem Prozess der planerischen Neuausrichtung und entwickelt im Rahmen eines „erweiterten Entwurfslabors“ ein ganzheitliches städtebauliches Konzept. mehr

Ein regionales Raumgerüst für Bellinzona - Entwicklungsperspektive einer fusionierten Gemeinde

BERNADETTE BRUNNER - MASTER THESIS URBANISTIK - SOMMER 2018
Mit komplexer werdenden planerischen Anforderungen, welche zunehmend einen (über-)regionalen Maßstab betreffen, wird der Druck auf eng gefasste Verwaltungsgrenzen größer. Die steigende Zahl von Gemeindefusionen in der Schweiz der letzten 20 Jahre zeigt den Trend zur Verlagerung kommunaler Aufgaben auf eine übergeordnete räumliche Ebene. Das Scheitern bzw. die redimensionierte Umsetzung von ursprünglichen Fusionsprojekten zeigen den Gestaltungsbedarf und die Notwendigkeit von gemeinsam getragenen, regionalen Identifikatoren auf. In diesem Rahmen untersucht die vorliegende Arbeit die Gemeindefusion als räumlichen Gegenstand am Beispiel der italienischsprachigen Schweizer Stadt Bellinzona und fragt nach der Übertragbarkeit der Ergebnisse. mehr

Umfahrung und dann? - Dorfentwicklung an der Brennerstraße

LAURA HALLER - MASTER THESIS ARCHITEKTUR - SOMMER 2018
Gossensaß ist der Hauptort der Gemeinde Brenner in Südtirol. Die durch das Dorf führende Brennerstraße, ist seit jeher einer der wichtigsten Faktoren für die Entwicklung des Ortes, wie die vielen Läden und Gasthäuser entlang der Straße zeigen.  Da der Verkehr für die Bewohner als Belastung wahrgenommen wird, ist momentan eine Ortsumfahrung geplant. Diese wird als Anstoß für die Ausarbeitung eines möglichen Zukunftsszenarios genutzt. mehr

Liang Xiang - Städtisch-Ländliche Transformation im Süden von Beijing

YUNMENG ZHANG - MASTER THESIS URBANISTIK - SOMMER 2017
Die Arbeit untersucht den Unterbezirk Liangxiang am südwestlichen Stadtrand von Peking, wo auch einer der bedeutenden Grün- und Freiraumkorridore Pekings verläuft. Mit seinen vielfältigen Wasserflächen und dem das Gebiet prägenden Ackerland hat Liangxiang das Potential, den Bürgern Pekings als qualifizierter Naherholungsraum zu dienen. mehr

KleinstadtBeLeben

ANNE GRUBER  - MASTER THESIS ARCHITEKTUR - SOMMER 2017
Viele Kleinstädte im ländlichen Raum Bayerns betreiben eine Gemeindepolitik, die kurzfristig positive Effekte auf Zuzug und Ökonomie der Orte hat. Mit neuen Einfamilienhaus-Wohngebieten in Randlage und großen, gut erreichbaren Gewerbegebieten am Ortseingang schaffen sie neuen Wohnraum für junge Familien und Flächen für finanzstarke Firmen und Supermärkte; mehr

Werkstatt Wallersdorf

THERESA FRIEDRICH, JOHANNES HEMMELMANN, JULIAN NUMBERGER  - MASTER THESIS URBANISTIK - SOMMER 2016
Wallersdorf, Niederbayern. Eine Gemeinde im Gäuboden an der Autobahn 92 zwischen Landshut und Deggendorf, laut dem Landesentwicklungsprogramm im ländlich definierten Raum gelegen. Die gegenwärtigen Entwicklungen vor Ort produzieren jedoch Bilder und generieren Folgen, die weit jenseits der geläufigen Assoziationen ländlicher Räume liegen. mehr

Strategie für die abgestimmte Entwicklung von vier Kleinstädten

DENISE EHRHARDT - MASTER THESIS URBANISTIK - WINTER 2015/16
Die Arbeit beschäftigt sich mit der in Bayern wiederkehrenden Problematik von Leerständen und Trading Down Prozessen in kleinen Städten im ländlichen Raum. Der spezifische Kontext der gewählten Fallstudie stellt zudem die Frage, welche Rolle Konkurrenzen bzw. Kooperationen zwischen Standorten spielen können. mehr

Entwicklungsstrategie Churer Rheintal Nord - Eine im Wandel begriffene Landschaft

JAN STADELMANN - MASTER THESIS URBANISTIK - 2015
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklungsstrategie des Churer Rheintals, aufgeteilt in zwei Handlungsfelder. Zum einen werden landschaftsräumliche Defizite aus abgeschlossenen Prozessen, wie den Verkehrsinfrastrukturen und der Rheinkorrektur, mit einfachen Maßnahmen behoben oder gemildert. Zum andern wird der Fokus auf die fortlaufenden Prozesse der Materialflüsse gelegt. mehr