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Verbundprojekt: Akzeptanzpotenzial für flächenextensive Erneuerbare Energien – APV, FPV, AWE im Vergleich mit etablierten Erneuerbaren Energie-Technologien
Die zunehmende Dringlichkeit der Transformation der Energieversorgung erfordert innovative Ansätze, um energetische und Flächenpotenziale optimal zu nutzen und positive Gestaltungspotenziale durch Bürger:innen stärker zu berücksichtigen. Ziel des Forschungsvorhabens war es, ein digitales Partizipationstool zu entwickeln und beispielhaft in zwei Strukturwandelregionen (NW & ST) mit Expert:innen und Bürger:innen zu erproben. Damit sollte eine vergleichende Akzeptanzanalyse zwischen konventionellen Erneuerbaren Energien (EE) - Windenergieanlagen und Freiflächen-PV - und flächenextensiven innovativen EE - Agri-Photovoltaik, Floating-Photovoltaik, Airborne Wind Energy - durchgeführt sowie das Gestaltungs- und Beteiligungspotenzial des Tools evaluiert werden. Neben den technologischen Parametern der EE-Typen wurden zentrale Akzeptanzfaktoren, landschaftsstrukturelle Raumansprüche und -konzepte, sowie User Experience und Gamification-Elemente als Rahmen-Parameter für ein Gamification-Tool interdisziplinär entwickelt. Der funktionsfähige Prototyp wurde - nach einer Erstdemonstration mit Expert:innen - mit örtlichen Bürger:innen sowie in Bildungseinrichtungen in beiden Regionen getestet. Teilnehmende konnten EE-Entwürfe für ihre Region planen und Entwürfe anderer bewerten. Die Ergebnisse wurden abschließend in der interdisziplinären Synthese qualitativ und quantitativ ausgewertet und in Handlungsempfehlungen transferiert. Die Untersuchungen zeigen, dass die Gestaltungsmöglichkeiten im Tool, die mit direkten Rückmeldungen zum Landschaftsbild und weiteren Akzeptanzfaktoren gekoppelt waren, nachweislich zu einer gesteigerten Selbstwirksamkeitserwartung der Nutzenden führten. Sowohl konventionelle wie auch innovative Anlagentypen wurden insgesamt positiv bewertet. Mit dem Tool können Planungen niederschwellig ausprobiert und für Dialoge vorbereitet und so Beteiligungsprozesse vor Ort komplementiert werden.
Assoziierte Projektpartner
TU Delft
Projekt MEnergie (TH Köln et al.)
Kreis Düren
Gemeinde Aldenhoven
Energieavantgarde Anhalt e.V., Dessau
Airborne Wind Europe aisbl, Brüssel
regstrom e.V. Halle
Saline Technikum (Berufliches Bildungswerk e.V., Halle Saalkreis)
Next2Sun Agri-PV, Dillingen/Saar
Krinner GmbH Agri-PV, Straßkirchen
BayWa r.e., Projektentwicklung PV DE München
Stadtwerke Düren






