[Translate to en:] Stephan Birk auf Professur Architecture and Timber Construction berufen (copy 1)

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Zum April 2021 tritt Prof. Stephan Birk die direkte Nachfolge von Prof. Hermann Kaufmann an und übernimmt die Professur für Architecture and Timber Construction an der Technischen Universität München. „Es ist eine wichtige und fordernde Zeit, Architekt/ in zu sein und eine große Herausforderung, in der Ausbildung mitzuwirken. Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der ganz grundsätzlichen Frage, wie dürfen wir bauen, nehmen Forschung und Lehre eine zentrale Rolle ein. Mich an dieser Veränderung intensiv zu beteiligen, ist Teil meiner Motivation und Vision für das Engagement an der TUM.“, so Birk.

2005 gründeten Stephan Birk und Liza Heilmeyer ihr eigenes Büro in Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deubau-Preis für junge Architekten, der Förderpreis der Architekturgalerie am Weißenhof, der Förderpreis Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und die Auszeichnung Europe 40 under 40 - Europe‘s emerging young architects and designers. 2009 erfolgte die Berufung in den Bund Deutscher Architekten (BDA) und die Mitgliedschaft im Arbeitskreis junger Architektinnen und Architekten (AKJAA). Seit 2012 besteht die Büropartnerschaft mit Martin Frenzel in Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten.

Seit 2007 ist Stephan Birk parallel zur Tätigkeit im Büro in der Lehre und Forschung aktiv. Bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2012 bis 2015 im Rahmen einer Professurvertretung am Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor an der Technischen Universität Kaiserslautern. In den letzten sechs Jahren hat er dort das Lehrge­biet Baukonstruktion 1 und Entwerfen geleitet und gemeinsam mit Prof. Jürgen Graf den Forschungsbereich T-Lab Holzarchitektur und Holz­werkstoffe aufgebaut.

Die Professur Architecture and Timber Construction liefert wichtige Bausteine für die baukonstruktive Grundlagenausbildung an der TUM. Nachhaltigkeit, Resilienz und Klimaschutz sind wesentliche thematische Basis der Studioprojekte.

Birk vertritt eine große inhaltliche Bandbreite von der Spezialisierung im Holzbau bis zu werkstoffunabhängigen Lösungen. Seine Forschungsagenda konzentriert sich v.a. auf den Abbau von Restriktionen im Holzbau, das Identifizieren neuer Potentiale biobasierter Baustoffe sowie die Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten moderner Holzbauweisen. Die TUM verspricht sich von seiner Einbindung hohes Innovationspotential. „Das Ziel der interdisziplinären Forschung im Kontext der Klimakrise ist die Erhöhung der Holzbauquote und die Steigerung der stofflichen Substitution von mineralischen Baustoffen in Konstruktion und Ausbau von Gebäuden.“, ergänzt Birk.

Stephan Birk wird ein wichtiger Impulsgeber von TUM.wood, um gemeinsam Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzeigen. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden von zehn TUM Professuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien - untersucht. Der Neuberufene ist überzeugt: „Mit dem 2013 gegründeten Verbund TUM.wood wurde ein in Deutschland einmaliges Forschungsnetzwerk aufgebaut. Ich freue mich, meine bisherigen Arbeiten in diesem Umfeld fortsetzen und im Verbund mit anderen ausbauen zu können.“

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Zum April 2021 tritt Prof. Stephan Birk die direkte Nachfolge von Prof. Hermann Kaufmann an und übernimmt die Professur für Architecture and Timber Construction an der Technischen Universität München. „Es ist eine wichtige und fordernde Zeit, Architekt/ in zu sein und eine große Herausforderung, in der Ausbildung mitzuwirken. Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der ganz grundsätzlichen Frage, wie dürfen wir bauen, nehmen Forschung und Lehre eine zentrale Rolle ein. Mich an dieser Veränderung intensiv zu beteiligen, ist Teil meiner Motivation und Vision für das Engagement an der TUM.“, so Birk.

2005 gründeten Stephan Birk und Liza Heilmeyer ihr eigenes Büro in Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deubau-Preis für junge Architekten, der Förderpreis der Architekturgalerie am Weißenhof, der Förderpreis Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und die Auszeichnung Europe 40 under 40 - Europe‘s emerging young architects and designers. 2009 erfolgte die Berufung in den Bund Deutscher Architekten (BDA) und die Mitgliedschaft im Arbeitskreis junger Architektinnen und Architekten (AKJAA). Seit 2012 besteht die Büropartnerschaft mit Martin Frenzel in Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten.

Seit 2007 ist Stephan Birk parallel zur Tätigkeit im Büro in der Lehre und Forschung aktiv. Bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2012 bis 2015 im Rahmen einer Professurvertretung am Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor an der Technischen Universität Kaiserslautern. In den letzten sechs Jahren hat er dort das Lehrge­biet Baukonstruktion 1 und Entwerfen geleitet und gemeinsam mit Prof. Jürgen Graf den Forschungsbereich T-Lab Holzarchitektur und Holz­werkstoffe aufgebaut.

Die Professur Architecture and Timber Construction liefert wichtige Bausteine für die baukonstruktive Grundlagenausbildung an der TUM. Nachhaltigkeit, Resilienz und Klimaschutz sind wesentliche thematische Basis der Studioprojekte.

Birk vertritt eine große inhaltliche Bandbreite von der Spezialisierung im Holzbau bis zu werkstoffunabhängigen Lösungen. Seine Forschungsagenda konzentriert sich v.a. auf den Abbau von Restriktionen im Holzbau, das Identifizieren neuer Potentiale biobasierter Baustoffe sowie die Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten moderner Holzbauweisen. Die TUM verspricht sich von seiner Einbindung hohes Innovationspotential. „Das Ziel der interdisziplinären Forschung im Kontext der Klimakrise ist die Erhöhung der Holzbauquote und die Steigerung der stofflichen Substitution von mineralischen Baustoffen in Konstruktion und Ausbau von Gebäuden.“, ergänzt Birk.

Stephan Birk wird ein wichtiger Impulsgeber von TUM.wood, um gemeinsam Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzeigen. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden von zehn TUM Professuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien - untersucht. Der Neuberufene ist überzeugt: „Mit dem 2013 gegründeten Verbund TUM.wood wurde ein in Deutschland einmaliges Forschungsnetzwerk aufgebaut. Ich freue mich, meine bisherigen Arbeiten in diesem Umfeld fortsetzen und im Verbund mit anderen ausbauen zu können.“