ATC Lehrstuhl ist umgezogen!

Unsere Räumlichkeiten sind nun im 3. OG, Raum 3152

Gastvorträge im Juli

Saalübung SoSe 2022

FIGHT FOR THE FUTURE – UKRAINIAN ARCHITECTS AND THE WAR

 

Situation, Initiativen und Perspektiven

22. Juni 22, 08:45 Uhr, Onlinevortrag

Yuliia Zalomaikina, Architektin aus Kyiiw
Projektleiterin bei der IBA’27 – Internationale
Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart

 

https://tum-conf.zoom.us/j/63823875076?pwd=blNaYm9wVHdsemhJM2lNU0s5OSs0dz09

Meeting-ID: 638 2387 5076
Kenncode: 820694

TUM.wood – Mit Holz bauen

 

„TUM.wood“ – dahinter steht ein weltweit einmaliges Forschungsnetzwerk von elf Professuren der Technischen Universität München. Gemeinsam haben sie das Ziel, das Potenzial des Rohstoffs Holz zu stärken und die neuesten Forschungserkenntnisse praxisorientiert an Berufstätige im Bauwesen weiterzugeben.

Das deutschsprachige Weiterbildungsprogramm „TUM.wood – Mit Holz bauen“ startet im September 2022 zum zweiten Mal an der Technischen Universität München. In berufsbegleitenden Modulen stärken die Teilnehmenden ihre berufliche Qualifikation und bereiten sich auf die Herausforderungen des modernen Holzbaus vor. Das Programm mit Zertifikatsabschluss vermittelt die aktuellsten ökologischen, technischen und architektonischen Fachkenntnisse des modernen Holzbaus. Wissen um Architektur, Konstruktion und Regelwerk sind ebenso Thema wie holzbauspezifische Planungsprozesse, Ökobilanzierung und Kreislaufwirtschaft.

„TUM.wood – mit Holz bauen“ richtet sich an Personen, die im Kontext Architektur, Bauwesen, Immobilienwesen oder in verwandten Institutionen der öffentlichen Hand arbeiten und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Holzbaus entwickeln möchten, bspw. Architekt*innen, Bauingenieur*innen, TGA-Fachplaner*innen und Projektentwickler*innen. Anmeldungen sind ab sofort über das TUM Institute for LifeLong Learning möglich.

https://www.lll.tum.de/de/certificate/tum-wood-mit-holz-bauen/

1. Testat unseres Entwurfs für ein Kunstrefugium in der Hohenzollernstraße

„fünfseithof“ wird Preisträger der proHolz Student Trophy 2022 Herzlichen Glückwunsch!

 

Rund 300 Studierende von 29 Hochschulen aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und Russland reichten ihre Holzbauprojekte für drei konkrete Bauaufgaben in München, Berlin und Wien ein. Aus den 91 Bewerbungen wählte die hochkarätige Jury zehn Preisträger:innen aus. Die Sieger sind die Projekte "Fünfseithof" in München, "Neighbourwood" in Berlin und "FLEX" in Wien. Zudem wurde ein Sonderpreis vergeben, sechs weitere Projekte erhielten eine Anerkennung.

Der Sieger-Entwurf für das Grundstück in München kommt von unseren Studierenden Anna-Maria Brendel, Vincent Schmitt und Samuel Weitzbauer für ihr Projekt Fünfseithof für das Gelände der ehemaligen Funkkaserne in München.

Darüber hinaus freuen wir uns auch über eine Anerkennung für das Projekt "DOHO - Münchens Künstlerhof“ vom Team Simon Schubert, Tim Schellhammer, Kilian Jungel.

Gratulation an alle! 

Weitere Informationen zu allen Preisträger:innen: https://www.proholz-student-trophy.at/trophy-22

 

Umbau des neuen Lehrstuhls für Architektur und Holzbau

 

Anfang März haben wir mit den Umbauarbeiten unserer neuen Räumlichkeiten begonnen und werden voraussichtlich Mitte Juni dort einziehen.

Bilder:
fünfseithof - Anna Brendel, Vincent Schmitt, Samuel Weitzbauer
dreierlei - Hicret Yildiz Basol, Martina Gruzlewski, Theresa Mayr
künstlergasse - Anne Ambrosy, Nils Schoofs, Jongwoo Jun


Ausstellungseröffnung

Im vergangenen Wintersemester haben Master-Studierende in Dreier-Gruppen, aus je zwei Studierenden der Fachrichtung Architektur und einem aus dem Bauingenieurwesen, in interdisziplinärer Zusammenarbeit, Konzepte in Holz-/ Hybridbauweise für die Nachverdichtung des ehemaligen Militärgeländes der Funkkaserne in München Schwabing entwickelt und detailliert ausgearbeitet. 
 
Es wurde untersucht wie ein mehrgeschossiges Gebäude in Holzbauweise mit einer Höhe bis an die Hochhausgrenze den historischen Bestand des Atelierhauses ergänzen und den dringend benötigten „leistbaren“ Wohn- und Arbeitsraum für die Kreativsten Münchens auf angemessene und sinnenhafte Weise schaffen kann. Hierbei wurde das Verdichtungspotenzial mit dem Baustoff Holz im urbanen Kontext ausgelotet.

Der Entwurf ist Teil der „pro:Holz Student Trophy 22“, einem internationalen, interdisziplinärer Wettbewerb für Studierende zum Thema Bauen mit Holz. (Preisverleihung am 19.05.22 via Livestream ab 11Uhr - mehr Infos unter: https://www.proholz-student-trophy.at/

Ort: Forum Vorhoelzer / Raum 5166, Hauptgebäude 0501, Arcisstr. 21,  5. Obergeschoss, Südterrasse
Weg: Anfahrt TUM Innenstadtcampus, Haupteingang TUM, Gang links, Fahrstuhl am Ende des Gangs in das 5. OG
Öffnungszeiten: Di-Do 12:00-17:00 Uhr
freier Eintritt
Es gilt Maskenpflicht. 

Veranstalter: 
Technische Universität München
TUM School of Engineering and Design
Lehrstuhl für Architektur und Holzbau
Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion

Gastprofessur Jan Keinath und Fabian Onneken

 

Wir entwickeln klare architektonische Ideen, die von ihrer atmosphärischen Wirkung und Ausgestaltung leben. Anhand einer durchdachten und robusten Detaillierung und Materialisierung erzeugen wir eine hohe architektonische Qualität mit einem besonderen Fokus auf das einfache, dauerhafte und nachhaltige Bauen.
Wir denken und entwickeln Projekte von Beginn an in ihrer Materiallogik und Atmosphäre. Gleichzeitig versuchen wir auf einer abstrakten architektonischen Ebene interessante Raumkompositionen und Konzepte zu schaffen. Dieses Spannungsfeld auf der Suche nach spannenden Lösungen und deren Ausgestaltung erforschen wir im Rahmen unserer Gastprofessur an der TUM.

Vita - Büro - Lehre
Jan Keinath und Fabian Onneken studierten beide an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Praxiserfahrungen in Architekturbüros im In-und Ausland gründeten sie 2016 an den Standorten Leipzig und Stuttgart das Büro KO/OK Architektur. Gemeinsam mit ihrem Team planen und realisieren sie Projekte aus den Bereichen Architektur, Interieur und Möbel für private und öffentliche Auftraggeber. Mit einem besonderen Fokus auf Materialisierung und Handwerk gestalten sie, in einem gemeinsamen Prozess mit ihren Bauherren, lebendige und charaktervolle Neubau‑, Umbau- und Sanierungsprojekte unterschiedlicher Maßstäbe. Ihre Bauten wurden vielfach ausgezeichnet unter anderem mit einer Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis, dem Nachwuchspreis des BDA „max40“ und dem Staatspreis für Baukultur Baden-Württemberg.

Nach einem Lehrauftrag von Jan Keinath und Fabian Onneken an der HAWK Hildesheim 2020, war Fabian Onneken 2021 bis 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden (bei Prof. Ansgar und Prof. Benedikt Schulz am Lehrstuhl Entwerfen und Konstruieren I) tätig. Zu dem sind beide als Gastkritiker und als Juroren an verschiedene Hochschulen und in Wettbewerben tätig.

Mit ihrer Gastprofessur an der TUM wird der Planungsschwerpunkt Holzbau und ihre Leidenschaft für dessen atmosphärische Ausgestaltung aus dem Büroalltag an die Hochschule getragen. In ihrem Lehrkonzept wollen sie gemeinsam mit den Studierenden an starken architektonischen Konzepten, deren Detailierung und Materialisierung feilen und diese tiefergehend erforschen.

Ausstellung in Augsburg: Masterprojekt "kleinerbauen"

 

Am 24.02.22 haben wir gemeinsam mit den Kirchengemeinden St. Paul und St. Johannes eine Ausstellung für die Masterprojekte "kleinerbauen" eröffnet.
Die Studierenden entwarfen Lösungsvorschläge für die weitere Nutzung der für die Kirchengemeinden viel zu großen Kirchen St. Paul und St. Johannes.

kleinerbauen

Die Ausstellung kann noch bis 13.03.22 in der Kirche St. Johannes in Augsburg besucht werden.

Schlusskritik: Masterprojekt "selberbauen"

 

Wann: 02.08.2022 um 15 Uhr

Zoom Link: 

Meeting-ID: 67551182840
Kenncode: 020235

Schlusskritik: Masterprojekt "kleinerbauen"

 

Wann: 02.08.2022 um 9 Uhr

Zoom Link: 

Weiterbildungsprogramm:
TUM.wood – Mit Holz bauen

 

Im Oktober 2021 startet das Zertifikatsprogramm “TUM.wood – mit Holz bauen”.In dem Weiterbildungsprogramm werden die aktuellsten ökologischen, ökonomischen, technischen und architektonischen Fachkenntnisse des modernen Holzbaus vermittelt.

Die Expert*innen der TUM bringen den Teilnehmenden wissenschaftliche Sachverhalte praxistauglich nahe und versetzen sie in die Lage, die Anforderungen des Planens und Bauens mit Holz zu verstehen und fachgerecht umzusetzen. Dabei wird das notwendige Wissen um Architektur, Konstruktion und Regelwerk ebenso behandelt wie holzbauspezifische Planungsprozesse, Ökobilanzierung und Kreislaufwirtschaft.
Das berufsbegleitende Weiterblidungsprogramm richtet sich an Personen, die im Kontext Architektur, Bauwesen, Immobilienwesen oder in verwandten Institutionen der öffentlichen Hand arbeiten und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Holzbaus entwickeln möchten, bspw. Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Bauingenieur*innen, Planer*innen, TGA-Fachplaner*innen und Projektentwickler*innen.

Das Weiterbildungsprogramm TUM.wood wurde vom gleichnamigen Netzwerk ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine Kooperation von elf Professuren der Technischen Universität München, die sich auf unterschiedlichsten Ebenen mit dem Thema Holz befassen. Das Potenzial des Materials stärker zu nutzen, seinen Beitrag zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu stärken, Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzuzeigen ist die verbindende Vision. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien – untersucht. Das Spektrum reicht von der Forstwirtschaft und der Holzernte über die Materialforschung von Holz, Holzwerkstoffen und biogenen Polymeren über die Untersuchung innovativer Baukonstruktionen bis hin zur Entwicklung materialgerechter Gebäudetypologien zeitgemäßer Holzarchitektur.

Weitere Informationen auf der Website.

Stephan Birk auf Professur Architecture and Timber Construction berufen

 

Zum April 2021 tritt Prof. Stephan Birk die direkte Nachfolge von Prof. Hermann Kaufmann an und übernimmt die Professur für Architecture and Timber Construction an der Technischen Universität München. „Es ist eine wichtige und fordernde Zeit, Architekt/ in zu sein und eine große Herausforderung, in der Ausbildung mitzuwirken. Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der ganz grundsätzlichen Frage, wie dürfen wir bauen, nehmen Forschung und Lehre eine zentrale Rolle ein. Mich an dieser Veränderung intensiv zu beteiligen, ist Teil meiner Motivation und Vision für das Engagement an der TUM.“, so Birk.

2005 gründeten Stephan Birk und Liza Heilmeyer ihr eigenes Büro in Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deubau-Preis für junge Architekten, der Förderpreis der Architekturgalerie am Weißenhof, der Förderpreis Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und die Auszeichnung Europe 40 under 40 - Europe‘s emerging young architects and designers. 2009 erfolgte die Berufung in den Bund Deutscher Architekten (BDA) und die Mitgliedschaft im Arbeitskreis junger Architektinnen und Architekten (AKJAA). Seit 2012 besteht die Büropartnerschaft mit Martin Frenzel in Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten.

Seit 2007 ist Stephan Birk parallel zur Tätigkeit im Büro in der Lehre und Forschung aktiv. Bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2012 bis 2015 im Rahmen einer Professurvertretung am Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor an der Technischen Universität Kaiserslautern. In den letzten sechs Jahren hat er dort das Lehrge­biet Baukonstruktion 1 und Entwerfen geleitet und gemeinsam mit Prof. Jürgen Graf den Forschungsbereich T-Lab Holzarchitektur und Holz­werkstoffe aufgebaut.

Die Professur Architecture and Timber Construction liefert wichtige Bausteine für die baukonstruktive Grundlagenausbildung an der TUM. Nachhaltigkeit, Resilienz und Klimaschutz sind wesentliche thematische Basis der Studioprojekte.

Birk vertritt eine große inhaltliche Bandbreite von der Spezialisierung im Holzbau bis zu werkstoffunabhängigen Lösungen. Seine Forschungsagenda konzentriert sich v.a. auf den Abbau von Restriktionen im Holzbau, das Identifizieren neuer Potentiale biobasierter Baustoffe sowie die Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten moderner Holzbauweisen. Die TUM verspricht sich von seiner Einbindung hohes Innovationspotential. „Das Ziel der interdisziplinären Forschung im Kontext der Klimakrise ist die Erhöhung der Holzbauquote und die Steigerung der stofflichen Substitution von mineralischen Baustoffen in Konstruktion und Ausbau von Gebäuden.“, ergänzt Birk.

Stephan Birk wird ein wichtiger Impulsgeber von TUM.wood, um gemeinsam Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzeigen. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden von zehn TUM Professuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien - untersucht. Der Neuberufene ist überzeugt: „Mit dem 2013 gegründeten Verbund TUM.wood wurde ein in Deutschland einmaliges Forschungsnetzwerk aufgebaut. Ich freue mich, meine bisherigen Arbeiten in diesem Umfeld fortsetzen und im Verbund mit anderen ausbauen zu können.“