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Gastprofessur Kristina Egbers

 

Wintersemester 2023/24

Kristina Egbers (*1986) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenspiel von Entwurf und sozialgesellschaftlichen Themen, die vor allem beim Bauen in der interkulturellen Zusammenarbeit entstehen. Sie untersucht die Relation zwischen vorhandenen Lebensarten und der Gestaltung des gebauten Umfelds. Denn Bauen an unbekannten Orten - in der Nähe oder Ferne - bedeutet Eintauchen in Neues, sich kundig machen und den Kontext verstehen. Nicht nur bezogen auf offensichtlich baurelevante Themen, sondern auch auf Lebenseinstellungen der Menschen, die dort wirken, ebenso auf historische Momente und Einflüsse.

Kristina Egbers hat an der Universität Stuttgart Architektur studiert (2008-2013) und mit dem Entwurf für die „Initiative Rising Star - Schulgebäude für Hopley, Simbabwe” im Jahr 2013 mit dem Diplom abgeschlossen. Anschließend hat sie das Projekt mit ‚Ingenieure ohne Grenzen‘ über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren geplant und in Simbabwe gebaut. Hierfür hat sie viele Jahre auf der Baustelle in Harare verbracht. Dieses mehrfach ausgezeichnete Projekt ist schließlich Grundlage für ihre aktuelle Forschungsarbeit an der TU Berlin im Programm Entwurfsbasierte Promotion.

Vor und nach dem Studium hat sie parallel zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedenen Architekturbüros in Stuttgart, London und Berlin gearbeitet. 2023 erfolgte schließlich in Berlin die Gründung ihres eignen Architekturbüros studio*k. Nach Lehraufträgen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie an der Hochschule Coburg ist Kristina Egbers im Wintersemester 2023/24 Gastprofessorin an der TUM.

Abschlusspräsentation + Ausstellung Masterstudio 'munich urban mining'

 

am 25. Juli 2023 haben unsere Studierende im Pavillon 333 ihre Entwürfe für unser Masterstudio 'munich urban mining' präsentiert.

Entwurfsaufgabe der Projektarbeit „munich urban mining“ im Sommersemester 2023 war der Entwurf eines hybriden Wohnungsbaus am Gotzinger Platz in München. Neben flexiblen, elastischen Wohntypologien sollten auch Angebote für wohnungsnahe Arbeitsräume sowie für produzierendes Gewerbe geschafft werden. Als erster Arbeitsschritt haben wir im Rahmen einer „Materialernte“ Sekundärrohstoffe gesucht, kartiert und dokumentiert. Als Rohstofflager haben abzureißende Gebäude in einem Umkreis von maximal 30 km gedient.

Die gefundenen Baumaterialien haben die Studierenden in ihren Entwürfen auf unterschiedlichste Weisen wieder- und weiterverwendet. Dabei sind wir gemeinsam Fragen nachgegangen, welche Auswirkungen das Planen und Bauen mit Re-Use-Materialien auf den Entwurfsprozess, die Baukonstruktion, den architektonischen Ausdruck hat - und ob sich daraus eine neue Ästhetik entwickeln lässt.

Die Arbeiten waren vom 26. - 28. Juli 2023 im Pavillon 333 ausgestellt.

Bitte rechtzeitig anmelden unter: architektursichten@mail.de

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Hochschulpreis Holzbau 2023 verliehen

 

16. Mai 2023 - Der Hochschulpreis Holzbau lädt alle zwei Jahre Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens dazu ein, ihre neuen Ideen für die Verwendung von Holz- und Holzwerkstoffen im Bereich des Holzbaus vorzustellen. Auf der LIGNA, einer Fachmesse für die internationale holzbearbeitende und -verarbeitende Industrie in Hannover, wurden der Deutsche Holzbaupreis und der Hochschulpreis Holzbau von Bundesbauministerin Klara Geywitz verliehen. Diese Auszeichnung hat zum Ziel, Studierende für das Bauen mit Holz zu sensibilisieren, Anreize für das Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit diesem ressourcenschonenden, nachhaltigen Baustoff zu geben und dessen Verwendung und Weiterentwicklung zu fördern.

Drei Projekte erhielten Preise, während zwei weitere Projekte anerkannt wurden. Besonders hervorzuheben ist die herausragende Anerkennung, die die Studentin Sophie Pichler für ihr Projekt "Highway to Hellabrunn" erhalten hat. Im Wintersemester 22/23 haben Studierende der Lehrstühle für Holzbau und Baukonstruktion sowie für Architektur und Holzbau gemeinsam Konzepte für eine Fahrradbrücke in München in Holz-/ Hybridbaueise entwickelt. Ziel war es, eine Wegeverbindung für Radfahrer*innen über die Hangkante des Harlachinger Bergs zu entwerfen. Diese Verbindung wurde in Form eines Brückenbauwerks gestaltet und konstruiert, um die baulichen Eingriffe in das vorhandene Naturschutzgebiet auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Jury würdigte das Brücken- und Rampenbauwerk, das sich subtil in die räumliche Situation des Ortes einfügt. Es verdeutlicht beispielhaft die Stärken des Ingenieurbaus mit Holz. Die gestalterisch anspruchsvolle und elegante Konstruktion zeichnet sich durch ihren sparsamen Materialeinsatz aus.

Das Projekt ist noch bis zum 01.06.2023 in der Ausstellung WoodCycle im Schnitzer&Studio ausgestellt.

https://www.schnitzerund.de/sonst/studio/woodcycle-2-0

Symposium "FünfnachZwölf!"

Am 8. Mai 2023 fand das Symposium "FünfnachZwölf!" statt, das von Schnitzer& im Rahmen der Munich Creative Business Week 2023 (MCBW) organisiert wurde. Katja Jantzen und Theresa Blömer hielten dort einen Impulsvortrag über das Forschungsprojekt EDUwood und die Einbindung von Forschung in die Lehre im Bereich nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen.

Der Bau- und Immobiliensektor trägt erheblich zur CO2-Emission, Energie- und Materialverbrauch sowie zur Flächenbeanspruchung bei. Angesichts der Ressourcenknappheit und des Klimawandels sind ein Umdenken und ganzheitliche Lösungen erforderlich. Das Symposium bot innovative Ansätze und Best-Practice-Beispiele aus Forschung und Praxis, um die Herausforderungen anzugehen.

Die Veranstaltung wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

"munich urban mining" in Winterthur

 

27. April 2023 - Im Rahmen unseres Sommersemesterentwurfs „munich urban mining“ begaben wir uns auf Tagesexkursion nach Winterthur.
Da neben der Verwendung des Werkstoff Holz auch das Thema Wiederverwendung von Sekundärrohstoffen im urbanen Kontext einen inhaltlichen Schwerpunkt im Projektentwurf finden wird, wurde zum Auftakt das Projekt K.188 vom Baubüro in situ angeschaut. 
Im Anschluss haben Architekt Volker Schropp von weberbrunner architekten und Bauherr Christian Hagmann durch das Mehrgenerationenhaus im Hagmann-Areal geführt.
Abschließend führte uns Birgit Rothen von ROTHEN ARCHITEKTUR durch den Nutzungshybrid Haus 141 und in der diskutierbar der ZHAW konnte die Gruppe den Abend ausklingen lassen.  

TUM.wood auf der Bau2023

 

Innovation Hub B0

17. - 22. April 2023 - TUM.wood präsentierte sich auf der Leitmesse Bau 2023 mit verschiedenen Forschungsprojekten die im Forschungsverbund entstehen.

Die Projekte umfassen Themen der Forst- und Holzindustrie, der Material-und Holzwissenschaft, sowie der Architektur und Baupraxis. Im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit werden technische, architektonische, ökologische und ökonomische Möglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entstehung im Wald über die Verarbeitung, Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recyclingstrategien untersucht. 

Wir freuen uns über das große Interesse der Besuchenden und bedanken uns herzlich bei der TUM.wood Gruppe für die Zusammenarbeit und Organisation.

Gratulation zum Studierendenpreis!

 

24. April 2023 - Zum zweiten Mal fand Ende April in Friedrichshafen am Bodensee der D-A-CH übergreifende Fachkongress „Drei Länder, eine Mission: Klimagerechte Holzbau-Kultur“ im Rahmen der Holzbau-Offensive Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit vorarlberger holzbau_kunst, Proholz Bayern und Lignum Holzwirtschaft Schweiz statt.
In diesem Rahmen wurden am Donnerstag, den 24.04.2023 die Gewinner:innen  des Studierendenpreis des Landesbeirat Holz BW „Innovative Holzverwendung, Klima, Rezyklierbarkeit und Holzbau“ bekanntgegeben.
Von sechs ausgezeichneten Projekten stammen zwei von Student:innen des Lehrstuhls Architektur und Holzbau:

Prämiert wurden u.a. die Abschlussarbeiten von

Anna-Maria Brendel: „branntneu“ - Quartiersentwicklung und Nachverdichtung in Holzbauweise auf dem Branntweinareal in München und
Sebastian Hoyer: „Unter Schalen“ - Asymptotisch-Geodätische Holzgitterschalen / Entwurf eines neuen Ressourcenzentrums in München

Wir freuen uns und gratulieren allen Preisträger:innen!

Hintergrund:

Der Landesbeirat Holz Baden-Württemberg e.V. stiftet entsprechend seiner Satzungsziele einen Studierendenpreis und prämiert damit abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten für herausragende Beiträge im Zusammenhang mit der Holzbau-Offensive Baden-Württembergs. Das Potenzial und die Leistungen der Studierenden und ihrer Arbeiten an den Hochschulen des DACH – Raumes (Deutschland, Österreich, Schweiz) zur Verwendung von Holz im Sinne dieser Auslobung soll einer größeren Öffentlichkeit zugänglich und sichtbar gemacht werden. Insbesondere soll dadurch der öffentliche und wissenschaftliche Diskurs über Wege aus dem Klimawandel und der Transformation von Planungs- und Produktionsprozessen zu einer klimafreundlicheren Baukultur unter besonderer Berücksichtigung des Roh- und Werkstoffs Holz im Sinne einer Bau- und Denkwende angeregt werden.
Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Ministers für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Bitte rechtzeitig anmelden unter: architektursichten@mail.de

MAIV-Preis 2023 verliehen

 

22. Februar 2023 - Nähere Informationen zur Preisverleihng unter: https://www.arc.ed.tum.de/arc/ueber-uns/aktuelles/news-single-view/article/maiv-preis-2023-verliehen/

 

Finissage der Ausstellung 'Of elves and lumberjacks'

21. Februar 2023 - Wir hatten eine tolle Ausstellung und bedanken uns bei unseren Studierenden für die schönen Arbeiten!

Ausstellung Masterstudio Of ELVES AND LUMBERJACKS

 

20. Februar 2023 - Als mystischer Sehnsuchtsort und unersetzliche Ressource ist der WALD auf allen Kontinenten wichtige Grundlage menschlicher Kultur. Die Erwartungen an ihn steigen: Bewahrer der Biodiversität, Klimaretter, Rohstofflager, Märchenkulisse und Naherholungsziel soll er sein. Doch was bedeutet das für die zukünftige Koexistenz zwischen Wald und Mensch in Zeiten globaler Dürren, Brände sowie einer intensiveren Wald- Forst- und Landwirtschaft?
Unsere Studierenden habe in ihren Arbeiten auf Herausforderungen und Potenziale aufmerksam gemacht, um für einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt zu werben.

Im Entwurfsprojekt haben wir zunächst den Wald in seinen unterschiedlichen Ausformungen kennengelernt und seine Rolle als Akteur in unserem Ökosystem studiert. Im nächsten Schritt identifizierten wir spezifische Orte, an denen eine Problemstelle der menschlichen Interaktion mit dem Wald herausgearbeitet wurde. Die zu erarbeitenden Lösungsansätze mündeten in einer architektonischen Intervention, welche ein gesamtheitliches Narrativ abbildet, um Chancen einer besseren Koexistenz von Wald und Mensch aufzuzeigen.

Die Arbeiten der TUM-Studierenden sind vom 20.02.23 -21.02.23, im Pavillon 333 zu sehen.

 

Wann
20.02.2023 von 14:00 - 18:00 Uhr 
 
21.02.2023 von 12:00 - 19:30 Uhr
Finnisage ab 17:30 Uhr
freier Eintritt


Wo
Pavillon 333
Türkenstrasse 15
80333 München
 
Veranstalter
TUM School of Engineering and Design
Lehrstuhl für Architektur und Holzbau

TU&M: Forschungsprojekt zum kreislaufgerechten Holztafelbau gestartet

01. Februar 2023 -  Heute fand an der Holzforschung München das Kick-off Meeting des im Januar 2023 gestarteten Forschungsvorhabens „TU&M – Timber Use and Maintain“ statt. In dem Vorhaben sollen kreislaufgerechte Holztafelelemente unter Berücksichtigung einer technischen, ökologischen und ökonomischen Realisierbarkeit entwickelt werden.

Das Vorhaben ist aus dem Netzwerk TUM.wood (holz.tum.de) der Technischen Universität München hervorgegangen und umfasst die Professuren Holzwissenschaft, Holzbau und Baukonstruktion, Architektur und Holzbau, Architekturinformatik und Circular Economy. Als Industriepartner sind die Firmen Haas Fertigbau und die Brüninghoff Group Teil des Konsortiums. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter der Projektträgerschaft der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert.

Weitere Infos unter TU&M

08.02.2023: Schlusspräsentation Bachelorprojekt „schulemachen“ mit Gastkritik von Tobias Wulf

Ausstellung WoodCycle

 

23. - 24. Februar 2023 - Im Wintersemester 22/23 haben Studierende der Masterstudiengänge Architektur und Bauingenieurwesen gemeinsam Konzepte für eine Fahrradbrücke in München in Holz-/ Hybridbaueise entwickelt. Ziel war es, eine Wegeverbindung für Radfahrer*innen über die Hangkante des Harlachinger Bergs zu entwerfen. Diese Verbindung wurde in Form eines Brückenbauwerks gestaltet und konstruiert, um die baulichen Eingriffe in das vorhandene Naturschutzgebiet auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Brücke soll zukünftig ein Anziehungspunkt für den Münchner Radtourismus und die Anwohnerschaft aus Harlaching werden. Im Fokus der Entwurfsarbeit stand das Radfahren. Die Studierenden haben zusätzlich Konzepte für Werkstätten, Unterkünfte und Verpflegung entwickelt. Der konstruktive Teil der Projektarbeit richtet seinen Schwerpunkt auf das Brückenbauwerk, die Konstruktion, Vorfertigung und Montage.

Der diesjährige Förderpreis für das Projekt „WoodCycle“ des Münchener Architekten- und Ingenieur-Verein e.V. wird zur Ausstellungseröffnung verliehen. Die Beiträge der TUM-Studierenden sind vom 23.02.23 -24.02.23, im Pavillon 333 zu sehen.
 

Wann
Ausstellungseröffnung
22.02.203, 18.30 Uhr 
 
23.02 - 24.02.2023
jeweils 12:00-17:00 Uhr
freier Eintritt
 
Wo
Pavillon 333
Türkenstrasse 15
80333 München
 
Veranstalter
TUM School of Engineering and Design
Lehrstuhl für Architektur und Holzbau
Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion 

26. IHF in Innsbruck

30.11. - 02.12.2022 - Wir hatten eine tolle Zeit beim Internationalen Holzbau Forum!

22. September 2023 - ATC Lehrstuhl ist umgezogen!

Unsere Räumlichkeiten sind nun im 3. OG, Raum 3152

Gastvorträge im Juli

15. Juni 2023 - Saalübung SoSe 2022

FIGHT FOR THE FUTURE – UKRAINIAN ARCHITECTS AND THE WAR

 

Situation, Initiativen und Perspektiven

22. Juni 2022, 08:45 Uhr, Onlinevortrag

Yuliia Zalomaikina, Architektin aus Kyiiw
Projektleiterin bei der IBA’27 – Internationale
Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart

 

https://tum-conf.zoom.us/j/63823875076?pwd=blNaYm9wVHdsemhJM2lNU0s5OSs0dz09

Meeting-ID: 638 2387 5076
Kenncode: 820694

TUM.wood – Mit Holz bauen

 

September 2023 - „TUM.wood“ – dahinter steht ein weltweit einmaliges Forschungsnetzwerk von elf Professuren der Technischen Universität München. Gemeinsam haben sie das Ziel, das Potenzial des Rohstoffs Holz zu stärken und die neuesten Forschungserkenntnisse praxisorientiert an Berufstätige im Bauwesen weiterzugeben.

Das deutschsprachige Weiterbildungsprogramm „TUM.wood – Mit Holz bauen“ startet im September 2022 zum zweiten Mal an der Technischen Universität München. In berufsbegleitenden Modulen stärken die Teilnehmenden ihre berufliche Qualifikation und bereiten sich auf die Herausforderungen des modernen Holzbaus vor. Das Programm mit Zertifikatsabschluss vermittelt die aktuellsten ökologischen, technischen und architektonischen Fachkenntnisse des modernen Holzbaus. Wissen um Architektur, Konstruktion und Regelwerk sind ebenso Thema wie holzbauspezifische Planungsprozesse, Ökobilanzierung und Kreislaufwirtschaft.

„TUM.wood – mit Holz bauen“ richtet sich an Personen, die im Kontext Architektur, Bauwesen, Immobilienwesen oder in verwandten Institutionen der öffentlichen Hand arbeiten und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Holzbaus entwickeln möchten, bspw. Architekt*innen, Bauingenieur*innen, TGA-Fachplaner*innen und Projektentwickler*innen. Anmeldungen sind ab sofort über das TUM Institute for LifeLong Learning möglich.

https://www.lll.tum.de/de/certificate/tum-wood-mit-holz-bauen/

25. Mai 2022 - 1. Testat unseres Entwurfs für ein Kunstrefugium in der Hohenzollernstraße

„fünfseithof“ wird Preisträger der proHolz Student Trophy 2022 Herzlichen Glückwunsch!

 

19. Mai 2022 - Rund 300 Studierende von 29 Hochschulen aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und Russland reichten ihre Holzbauprojekte für drei konkrete Bauaufgaben in München, Berlin und Wien ein. Aus den 91 Bewerbungen wählte die hochkarätige Jury zehn Preisträger:innen aus. Die Sieger sind die Projekte "Fünfseithof" in München, "Neighbourwood" in Berlin und "FLEX" in Wien. Zudem wurde ein Sonderpreis vergeben, sechs weitere Projekte erhielten eine Anerkennung.

Der Sieger-Entwurf für das Grundstück in München kommt von unseren Studierenden Anna-Maria Brendel, Vincent Schmitt und Samuel Weitzbauer für ihr Projekt Fünfseithof für das Gelände der ehemaligen Funkkaserne in München.

Darüber hinaus freuen wir uns auch über eine Anerkennung für das Projekt "DOHO - Münchens Künstlerhof“ vom Team Simon Schubert, Tim Schellhammer, Kilian Jungel.

Gratulation an alle! 

Weitere Informationen zu allen Preisträger:innen: https://www.proholz-student-trophy.at/trophy-22

 

Umbau des neuen Lehrstuhls für Architektur und Holzbau

 

Anfang März haben wir mit den Umbauarbeiten unserer neuen Räumlichkeiten begonnen und werden voraussichtlich Mitte Juni dort einziehen.

Bilder:
fünfseithof - Anna Brendel, Vincent Schmitt, Samuel Weitzbauer
dreierlei - Hicret Yildiz Basol, Martina Gruzlewski, Theresa Mayr
künstlergasse - Anne Ambrosy, Nils Schoofs, Jongwoo Jun


Ausstellungseröffnung

Im vergangenen Wintersemester haben Master-Studierende in Dreier-Gruppen, aus je zwei Studierenden der Fachrichtung Architektur und einem aus dem Bauingenieurwesen, in interdisziplinärer Zusammenarbeit, Konzepte in Holz-/ Hybridbauweise für die Nachverdichtung des ehemaligen Militärgeländes der Funkkaserne in München Schwabing entwickelt und detailliert ausgearbeitet. 
 
Es wurde untersucht wie ein mehrgeschossiges Gebäude in Holzbauweise mit einer Höhe bis an die Hochhausgrenze den historischen Bestand des Atelierhauses ergänzen und den dringend benötigten „leistbaren“ Wohn- und Arbeitsraum für die Kreativsten Münchens auf angemessene und sinnenhafte Weise schaffen kann. Hierbei wurde das Verdichtungspotenzial mit dem Baustoff Holz im urbanen Kontext ausgelotet.

Der Entwurf ist Teil der „pro:Holz Student Trophy 22“, einem internationalen, interdisziplinärer Wettbewerb für Studierende zum Thema Bauen mit Holz. (Preisverleihung am 19.05.22 via Livestream ab 11Uhr - mehr Infos unter: https://www.proholz-student-trophy.at/

Ort: Forum Vorhoelzer / Raum 5166, Hauptgebäude 0501, Arcisstr. 21,  5. Obergeschoss, Südterrasse
Weg: Anfahrt TUM Innenstadtcampus, Haupteingang TUM, Gang links, Fahrstuhl am Ende des Gangs in das 5. OG
Öffnungszeiten: Di-Do 12:00-17:00 Uhr
freier Eintritt
Es gilt Maskenpflicht. 

Veranstalter: 
Technische Universität München
TUM School of Engineering and Design
Lehrstuhl für Architektur und Holzbau
Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion

Gastprofessur Jan Keinath und Fabian Onneken

 

Wintersemester 2022/23 - Wir entwickeln klare architektonische Ideen, die von ihrer atmosphärischen Wirkung und Ausgestaltung leben. Anhand einer durchdachten und robusten Detaillierung und Materialisierung erzeugen wir eine hohe architektonische Qualität mit einem besonderen Fokus auf das einfache, dauerhafte und nachhaltige Bauen.
Wir denken und entwickeln Projekte von Beginn an in ihrer Materiallogik und Atmosphäre. Gleichzeitig versuchen wir auf einer abstrakten architektonischen Ebene interessante Raumkompositionen und Konzepte zu schaffen. Dieses Spannungsfeld auf der Suche nach spannenden Lösungen und deren Ausgestaltung erforschen wir im Rahmen unserer Gastprofessur an der TUM.

Vita - Büro - Lehre
Jan Keinath und Fabian Onneken studierten beide an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Praxiserfahrungen in Architekturbüros im In-und Ausland gründeten sie 2016 an den Standorten Leipzig und Stuttgart das Büro KO/OK Architektur. Gemeinsam mit ihrem Team planen und realisieren sie Projekte aus den Bereichen Architektur, Interieur und Möbel für private und öffentliche Auftraggeber. Mit einem besonderen Fokus auf Materialisierung und Handwerk gestalten sie, in einem gemeinsamen Prozess mit ihren Bauherren, lebendige und charaktervolle Neubau‑, Umbau- und Sanierungsprojekte unterschiedlicher Maßstäbe. Ihre Bauten wurden vielfach ausgezeichnet unter anderem mit einer Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis, dem Nachwuchspreis des BDA „max40“ und dem Staatspreis für Baukultur Baden-Württemberg.

Nach einem Lehrauftrag von Jan Keinath und Fabian Onneken an der HAWK Hildesheim 2020, war Fabian Onneken 2021 bis 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden (bei Prof. Ansgar und Prof. Benedikt Schulz am Lehrstuhl Entwerfen und Konstruieren I) tätig. Zu dem sind beide als Gastkritiker und als Juroren an verschiedene Hochschulen und in Wettbewerben tätig.

Mit ihrer Gastprofessur an der TUM wird der Planungsschwerpunkt Holzbau und ihre Leidenschaft für dessen atmosphärische Ausgestaltung aus dem Büroalltag an die Hochschule getragen. In ihrem Lehrkonzept wollen sie gemeinsam mit den Studierenden an starken architektonischen Konzepten, deren Detailierung und Materialisierung feilen und diese tiefergehend erforschen.

Ausstellung in Augsburg: Masterprojekt "kleinerbauen"

 

Am 24.02.22 haben wir gemeinsam mit den Kirchengemeinden St. Paul und St. Johannes eine Ausstellung für die Masterprojekte "kleinerbauen" eröffnet.
Die Studierenden entwarfen Lösungsvorschläge für die weitere Nutzung der für die Kirchengemeinden viel zu großen Kirchen St. Paul und St. Johannes.

kleinerbauen

Die Ausstellung kann noch bis 13.03.22 in der Kirche St. Johannes in Augsburg besucht werden.

Schlusskritik: Masterprojekt "selberbauen"

 

Wann: 02.08.2022 um 15 Uhr

Zoom Link: 

Meeting-ID: 67551182840
Kenncode: 020235

Schlusskritik: Masterprojekt "kleinerbauen"

 

Wann: 02.08.2022 um 9 Uhr

Zoom Link: 

Weiterbildungsprogramm:
TUM.wood – Mit Holz bauen

Im Oktober 2021 startet das Zertifikatsprogramm “TUM.wood – mit Holz bauen”.In dem Weiterbildungsprogramm werden die aktuellsten ökologischen, ökonomischen, technischen und architektonischen Fachkenntnisse des modernen Holzbaus vermittelt.

Die Expert*innen der TUM bringen den Teilnehmenden wissenschaftliche Sachverhalte praxistauglich nahe und versetzen sie in die Lage, die Anforderungen des Planens und Bauens mit Holz zu verstehen und fachgerecht umzusetzen. Dabei wird das notwendige Wissen um Architektur, Konstruktion und Regelwerk ebenso behandelt wie holzbauspezifische Planungsprozesse, Ökobilanzierung und Kreislaufwirtschaft.
Das berufsbegleitende Weiterblidungsprogramm richtet sich an Personen, die im Kontext Architektur, Bauwesen, Immobilienwesen oder in verwandten Institutionen der öffentlichen Hand arbeiten und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Holzbaus entwickeln möchten, bspw. Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Bauingenieur*innen, Planer*innen, TGA-Fachplaner*innen und Projektentwickler*innen.

Das Weiterbildungsprogramm TUM.wood wurde vom gleichnamigen Netzwerk ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine Kooperation von elf Professuren der Technischen Universität München, die sich auf unterschiedlichsten Ebenen mit dem Thema Holz befassen. Das Potenzial des Materials stärker zu nutzen, seinen Beitrag zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu stärken, Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzuzeigen ist die verbindende Vision. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien – untersucht. Das Spektrum reicht von der Forstwirtschaft und der Holzernte über die Materialforschung von Holz, Holzwerkstoffen und biogenen Polymeren über die Untersuchung innovativer Baukonstruktionen bis hin zur Entwicklung materialgerechter Gebäudetypologien zeitgemäßer Holzarchitektur.

Weitere Informationen auf der Website.

Stephan Birk auf Professur Architecture and Timber Construction berufen

 

Zum April 2021 tritt Prof. Stephan Birk die direkte Nachfolge von Prof. Hermann Kaufmann an und übernimmt die Professur für Architecture and Timber Construction an der Technischen Universität München. „Es ist eine wichtige und fordernde Zeit, Architekt/ in zu sein und eine große Herausforderung, in der Ausbildung mitzuwirken. Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der ganz grundsätzlichen Frage, wie dürfen wir bauen, nehmen Forschung und Lehre eine zentrale Rolle ein. Mich an dieser Veränderung intensiv zu beteiligen, ist Teil meiner Motivation und Vision für das Engagement an der TUM.“, so Birk.

2005 gründeten Stephan Birk und Liza Heilmeyer ihr eigenes Büro in Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deubau-Preis für junge Architekten, der Förderpreis der Architekturgalerie am Weißenhof, der Förderpreis Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und die Auszeichnung Europe 40 under 40 - Europe‘s emerging young architects and designers. 2009 erfolgte die Berufung in den Bund Deutscher Architekten (BDA) und die Mitgliedschaft im Arbeitskreis junger Architektinnen und Architekten (AKJAA). Seit 2012 besteht die Büropartnerschaft mit Martin Frenzel in Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten.

Seit 2007 ist Stephan Birk parallel zur Tätigkeit im Büro in der Lehre und Forschung aktiv. Bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2012 bis 2015 im Rahmen einer Professurvertretung am Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor an der Technischen Universität Kaiserslautern. In den letzten sechs Jahren hat er dort das Lehrge­biet Baukonstruktion 1 und Entwerfen geleitet und gemeinsam mit Prof. Jürgen Graf den Forschungsbereich T-Lab Holzarchitektur und Holz­werkstoffe aufgebaut.

Die Professur Architecture and Timber Construction liefert wichtige Bausteine für die baukonstruktive Grundlagenausbildung an der TUM. Nachhaltigkeit, Resilienz und Klimaschutz sind wesentliche thematische Basis der Studioprojekte.

Birk vertritt eine große inhaltliche Bandbreite von der Spezialisierung im Holzbau bis zu werkstoffunabhängigen Lösungen. Seine Forschungsagenda konzentriert sich v.a. auf den Abbau von Restriktionen im Holzbau, das Identifizieren neuer Potentiale biobasierter Baustoffe sowie die Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten moderner Holzbauweisen. Die TUM verspricht sich von seiner Einbindung hohes Innovationspotential. „Das Ziel der interdisziplinären Forschung im Kontext der Klimakrise ist die Erhöhung der Holzbauquote und die Steigerung der stofflichen Substitution von mineralischen Baustoffen in Konstruktion und Ausbau von Gebäuden.“, ergänzt Birk.

Stephan Birk wird ein wichtiger Impulsgeber von TUM.wood, um gemeinsam Wege in ein neues Holz-Zeitalter aufzeigen. Die technischen, architektonischen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes werden von zehn TUM Professuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Entstehung im Wald über die Holzernte und Verarbeitung, von der Anwendung im Bauwesen bis hin zu Recycling-Strategien - untersucht. Der Neuberufene ist überzeugt: „Mit dem 2013 gegründeten Verbund TUM.wood wurde ein in Deutschland einmaliges Forschungsnetzwerk aufgebaut. Ich freue mich, meine bisherigen Arbeiten in diesem Umfeld fortsetzen und im Verbund mit anderen ausbauen zu können.“