Im 21. Jahrhundert stehen fundamentale Veränderungen unserer städtischen Systeme an. Damit unsere Absolvent*innen in diesem höchst herausfordernden Umfeld positiv wirksam werden können, müssen sie sich städtebauliche Probleme flexibel und selbstständig aneignen können. Unser Lehrangebot sieht daher eine immer eigenständigere Arbeitsweise vor. Im Zentrum steht dabei der räumlich-prozessuale Zugang.

Bachelor: Die Vorlesung im 4. Semester erläutert grundlegende kulturelle Hintergründe und Techniken des europäischen Städtebaus, mit einem Fokus auf egalitären Ideen und Strukturen. Parallel dazu werden die entsprechenden Techniken im Bachelor-Grundkurs erprobt, ebenfalls mit einem Fokus auf egalitären, nachhaltigen und gemeinschaftlichen Projekten. Die Entwürfe im Bachelor-Studio wenden diese Kenntnisse auf eine ausgewählte Situation an und können in eine Bachelorthesis münden, die als Intervention in die Realität eingreifen soll.

Master: Diese grundsätzliche Befähigung zur Durchführung städtebaulicher Projekte bildet die Grundlage der Master-Studios, in denen Architekt*innen und Urbanist*innen die eigenständige Aneignung einer Fragestellung entlang eines klaren methodischen Gerüsts üben. Die begleitenden Seminare dienen dem besseren Verständnis von Hintergründen der aktuellen Stadtentwicklung.

Thesis: In den Seminaren Reflexion bzw. Methodische Entwicklung von Forschungsfragen wird das methodisch-wissenschaftliche Verständnis geschärft und eine Thesis-Aufgabe entwickelt. Diese ist im folgenden Semester in der Masterthesis Gegenstand der ersten komplett selbstständigen Arbeit.