Bachelorthesis

Das Thema für eine Bachelorthesis sowie die wichtigsten Planungsunterlagen werden in der Regel vom Lehrstuhl LAT vorbereitet. Studentinnen und Studenten bearbeiten die Aufgabenstellung in Einzelarbeit selbstständig. Freie Bachelorarbeiten sind in der Regel nicht vorgesehen. Dem schriftlichen Projektbericht, in dem die theoretischen Hintergründe des Entwurfsprojektes ausführlich dargelegt werden, kommt in der Thesis neben den Plänen und Modellen eine besondere Bedeutung zu, denn damit belegen die Absolventinnen und Absolventen der Technischen Universität München ihre Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten.

Hier finden Sie als Hilfestellung:

  • Zusammenfassung Bachelor (PDF), was bei dem Verfassen der Bachelorthese am LAT generell zu beachten ist.
  • Wichtige Zitierhinweise (PDF) für Abschlussarbeiten siehe hier
  • Übersicht aller bisherigen Bachelor-Thesen am LAT

Bitte beachten Sie, dass der LAT Bachelorthesen in der Regel nur im Sommersemester betreuen kann. Eine ausführliche Begründung finden Sie in diesem Rundschreiben vom 20.02.2024.

Viel Erfolg bei Ihrer Thesis!

Modul AR71154 "Forschungsdesigns in der Landschaftsarchitektur“ (6 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS)

Die Aufgabenstellung befasst sich mit dem Umbau eines Stadtquartiers der 1960er Jahre mit typischer Zeilenbebauung in Hamburg. Wie in vielen anderen Städten Deutschlands, gibt es auch in der Hansestadt zahlreiche Quartiere der Nachkriegsjahrzehnte mit drängenden Sanierungsbedarfen. In einem städtebaulich-landschaftsarchitektonischen Entwurf soll ein eigenständiges räumliches und strategisches Grünkonzept entwickelt werden, das sowohl auf den Klimawandel als auch auf den sozialen Wandel angemessen reagiert, ohne die positiven, historisch gewachsenen Freiraumqualitäten zu zerstören. In ausgewählten Bereichen soll der städtebaulich-landschaftsarchitektonische Entwurf vertiefend dargestellt werden. Insbesondere sind Prinzipien und Maßnahmen der Klimaanpassung wie Gebäudebegrünung, Straßenraumbegrünung, Pflanzenverwendung, Regenwassermanagement, verkehrsplanerische Neuordnung und Multicodierung zu integrieren. Erwartet werden Ideen mit konkretem Ortsbezug, die zugleich auf ähnliche Problemstellungen in anderen Städten konzeptionell übertragbar sind.

Bitte beachten Sie, dass in Verbindung mit der Bachelorthesis das neue Modul AR71154 "Forschungsdesigns in der Landschaftsarchitektur“ unbedingt belegt werden sollte. Das Modul (6 ECTS) wird inhaltlich auf die Thesis abgestimmt. Ziel ist es, dass dieses Modul die Studierenden unmittelbar bei der erfolgreichen Bewältigung ihrer Thesis unterstützt. Es wird daher so früh im Semester parallel zum Beginn der Thesis starten, dass insbesondere die analytische Phase des Thesis-Projektes davon unmittelbar profitiert.

Bei entsprechendem Interesse wenden Sie sich bitte an M.A. Bernadette Brandl.

Projektstart Ausgabe Thesis: Montag, 17. April 2023
Projektvorstellung: Montag, 17. April 2023 - 16:30 Uhr E42
Anmeldung: ab 31.03.2023 auf TUMonline, Anmeldeschluss Montag, 17. April 2023, 18:00 Uhr

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
M.A. Bernadette Brandl
Bernhard Schöner (Modellbau)

Foto: © BUKEA Hamburg, Klara Dahlke 

Modul AR71154 "Forschungsdesigns in der Landschaftsarchitektur“ (6 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2022

Infolge von temporären Engpässen der Lehrkapazitäten am Lehrstuhl kann im Sommersemester 2022 leider kein LAT-Thema für die Bachelorthesis vorbereitet und ausgegeben werden. Minimal 5 bis maximal 8 Student*innen können jedoch betreut werden, wenn sie gemeinsam ein eigenes Thesis-Thema vorschlagen und vorbereiten.

Bitte beachten Sie, dass in Verbindung mit der Bachelorthesis das neue (SS 2022) Modul AR71154 "Forschungsdesigns in der Landschaftsarchitektur“ unbedingt belegt werden sollte. Das Modul (6 ECTS) wird inhaltlich auf die Thesis abgestimmt. Ziel ist es, dass dieses Modul die Studierenden unmittelbar bei der erfolgreichen Bewältigung ihrer Thesis unterstützt. Es wird daher so früh im Semester parallel zum Beginn der Thesis starten, dass insbesondere die analytische Phase des Thesis-Projektes davon unmittelbar profitiert.

Bei entsprechendem Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Professor Dr. Udo Weilacher.

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2020

Stand 7. April 2021: Eine Gruppe von Student*innen wird sich mit dem Thema „Heizkraftwerk Moabit, Berlin“  befassen und hat ein entsprechendes Exposé bereits vorbereitet.

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2021

Stand 9. April 2020: Eine Gruppe von Student*innen wird sich mit dem Thema „Alte Weserwerft, Minden“  befassen und hat ein entsprechendes Exposé bereits vorbereitet.

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2019

Der Nordwestbahnhof in Wien -ehemals bedeutender Frachtenumschlagsort- befindet sich bereits seit 2016 in einer Zwischennutzung. Derzeit erobern Künstler die Fläche, während noch kleinere Logistiker und  Fahrschulen dort arbeiten. Bis 2025 soll auf dem Areal ein neuer Stadtteil entstehen, der alle Qualitäten des innerstädtischen Wohnens und Arbeitens mit höchstem Freizeit  und Erholungswert vereint. Herzstück dieses neuen Quartiers bildet in Zukunft eine Grüne Mitte. Die Umnutzung des Nordwestbahnhofes bietet die historisch einmalige Chance, die beiden bislang durch Bahnanlagen getrennten Bezirkshälften der Brigittenau zu verbinden. Das vorliegende Leitbild bildet den Grundstein für die weiteren Planungen im Gebiet. Die Realisierung des städtebaulichen Konzeptes, des Areal zu einem attraktiven Stadtteil in zentraler Lage zu entwickeln, wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken. Innerhalb der Abschlussarbeiten gilt es, die Flexibilität und Robustheit des Leitbildes in Form von konkreten Gestaltungsplänen umzusetzen. Das grobe städtebauliche Grundgerüst steht, nun gilt es diesem Ort durch eine außergewöhnliche Freiraumgestaltung neues Leben einzuhauchen.

ProjektstartAusgabe Thesis: Montag, 23. April 2019, 14:00–15:00 Uhr, Raum E42
Anmeldung: ab sofort auf TUMonline, Anmeldeschluss Montag, 23. April 2019, 17:00 Uhr
Exkursion: vorraussichtlich 9.-10. Mai 2019

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt
Bernhard Schöner (Modellbau)

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2018

Das stillgelegte Gaswerk in Augsburg ist ein Ensemble des urbanen industriellen Erbes das seinesgleichen sucht. Die fast Schloss-artige Werksarchitektur kontrastiert krass mit umliegenden Gewerbegebieten und den zum Teil noch genutzen Gasometern. Demnächst werden hier zahlreiche Augsburger Kultureinrichtungen einziehen, und auch über eine Ergänzung durch Neubauten wird nachgedacht.

Für die Außenanlagen mit wertvollem Altbaum-Bestand und Spuren einer früheren repräsentativen Gestaltung liegt bisher keine konkrete Planung vor. Im Rahmen des Projektes ist zu erforschen, wie ein "Kulturpark" für Augsburg an diesem außergewöhnlichen Ort aussehen könnte.

Unter Berücksichtigung einer gesamtstädtischen Perspektive soll für die Besucher des zukünftigen Gaswerk-Quartiers sowie für die umliegenden Stadtviertel ein öffentlich nutzbarer, vielfältig geprägten Aktivitäts- und Erholungsraum entstehen, der der konzentrierten kulturellen Nutzung, der industrie-geschichtlichen Bedeutung und der architektonischen Besonderheit des Ortes gerecht wird.

ProjektstartAusgabe Thesis: Montag, 09. April 2018, 15:00–16:00 Uhr, Raum E42
Anmeldung: ab sofort auf TUMonline, Anmeldeschluss Montag, 09. April 2018, 18:00 Uhr

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt
Dr.-Ing. Diana Böhm
Bernhard Schöner (Modellbau)

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2017

Der Grüngürtel ist Naherholungsgebiet, bietet Identifikations-Potential für die Region und versorgt die Städter mit lokalen Produkten. Gleichzeitig ist der Entwicklungsdruck hinsichtlich Wohnraum in der Peripherie besonders hoch. Wie können hier Heimat-Sehnsucht und eine Stadtgesellschaft von Weltbürgern zueinander ins Verhältnis gesetzt werden?

Das Projektgebiet bildet einen ca. 1-km-langen Abschnitt einer "Parkmeile" im Münchner Grüngürtel. Es liegt zwischen den städtebaulichen Großstrukturen von Neuperlach und dem Truderinger Wald mit seinen Naturschutzgebieten. Die Umgebung weist also einerseits naturnahe Bereiche auf, ist andererseits aber auch durch großflächige Nutzungen wie Kliniken und Gewerbe geprägt.

Visionäre Konzepte für ein neues 'Randprofil' werden benötigt, die der Stadt hier räumlichen Anschluss geben, den offen zu haltenden Landschaftsraum kontext- und zukunftsorientiert entwickeln und mit dem angrenzenden Wohnquartieren verknüpfen.

Landschaftsdiskurs und suburbane Landschaft

Um aktuelle Konzepte für periphere Landschaften zu verstehen, ist es notwendig, sich einen Überblick über die Entwicklung der Diskussion um den Landschaftsbegriff der vergangenen Jahrzehnte zu verschaffen. Insbesondere seit der Thematisierung des Problems der Zersiedelung, also der Suburbanisierung der Kulturlanschaft im Umkreis der Städte, und der „Zwischenstadt“ (Thomas Sieverts) wurde auch die Praxis der Landschaftsarchitektur stark durch diese Diskurse beeinflusst. In den 90er Jahren arbeiteten Planungsbehörden und Entwerfer intensiv an neuartigen Konzepten für diese unbeliebten und wenig nutzbaren Landschaften an den Stadtperipherien. Beispiele sind die Berliner Wettbewerbe für den Bereich 'Neue Wiesen' und die 'Parklandschaft Wartenberger Feldmark'. Ein neuartiger Landschaftstyp sollte entstehen, der bei extensiver Pflege und Respekt vor dem speziellen Charakter der Stadtrand-Landschaft dennoch ausreichend Nutzungsangebote für Erholung suchende Städte bot.

Eine zentrale Rolle spielt an solchen Orten die Frage nach der Ästhetik und den Erwartungshaltungen der Menschen. Der althergebrachte, intensiv durchgestaltete und pflegeintensive Stadtpark macht an Stadtperipherien oft wenig Sinn. Dennoch, trotz extensiven Charakters und Integrierung von klassischen Landnutzungen, sollen diese Landschaften sich von der rein land- und forstwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft abheben. Sie müssen unterschiedlichen Ansprüche miteinander versöhnen können und als gestaltete Landschaft wahrgenommen werden.

Literatur-/Videotips:

Jirku, Almut (2007), „Adding Third Nature to Second Nature“. In: Journal of Landscape Architecture, 2:1, S. 50–63.

Weilacher, Udo und Liedtke, Peter (Hrsg.) (2001), Feldstudien: zur neuen Ästhetik urbaner Landwirtschaft. Basel et. al., Birkhäuser.

Trailer für den Dokumentarfilm in neune Episoden „Peripherie München“ von Tassilo Letzel (Cosmosfilm, 2009), vimeo.com/16764095

ProjektstartAusgabe Thesis: Montag, 24. April 2017, 15:00–16:00 Uhr, Raum E42
Anmeldung: ab sofort auf TUMonline, Anmeldeschluss Montag, 24. April 2017, 17:00 Uhr

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dr. Lars Hopstock
Bernhard Schöner (Modellbau)

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2016

In prominenter Lage im Herzen Münchens hat die Fakultät für Geowissenschaften ihr Institutsgebäude. Direkt neben dem Lenbachhaus liegt der bis dato kaum repräsentative Außenraum, der zukünftig als „Geologisches Observatorium“ gestaltet werden soll.

Die Freiflächen setzen sich aus adressbildenden Eingangs- und inneren Erschließungszonen zusammen. Die verschiedenen Bereiche brauchen einen intelligenten und verbindenden Entwurf, um wieder als Teil des Campus und als funktionierender Baustein im innerstädtischen Umfeld erlebt werden zu können. Es wird im Besonderen eine Antwort darauf gesucht, wie die Faszination der geologischen Forschung im Freiraum präsentiert werden kann. Mit welchen Nutzungen und gestalterischen Themen läßt sich das Grundstück für Studenten und Stadtbewohner gleichermaßen aufwerten und identifizierbar machen? Wie kann dieser universitäre Freiraum mit dem besonderen Umfeld in Bezug gesetzt werden? Wie passt sich der Entwurf einerseits in die räumliche Abfolge entlang der Luisenstraße ein und wie funktionieren die Anbindungen zu den Freiräumen des Königsplatzes andererseits?

Die Fakultät für Geowissenschaften strebt an, einen besonders gelungenen Entwurf in die weitere, zeitnahe Planung einzubeziehen. 

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Till Kwiotek
Bernhard Schöner (Modellbau)

Projekt Landschaftsarchitektur L7 (10 ECTS) & Bachelor's Thesis (15 ECTS) im Sommersemester 2015

Bis 2017 soll der Luise-Kiesselbach-Platz nach Fertigstellung der Tunnelbauwerke "Mittlerer Ring" als attraktiver urbaner Freiraum gestaltet werden. Wie verzahnt sich dieser neue Platz mit dem Umfeld? Welche Nutzungen und welche freiräumlichen Qualitäten funktionieren in dem heterogenen stadträumlichen Gefüge? Wie kann an diesem vielschichtigen Ort eine repräsentative Stadteinfahrt für den Süden Münchens geschaffen werden? Kann das imposante Gebäude des nördlich liegenden Altenheims St. Josef in den Platzkontext eingebunden werden?

Viele Fragen warten darauf, entwerferisch in der Thesis beantwortet zu werden. Das Projekt Landschaftsarchitektur L7 widmet sich der Analyse des zu gestaltenden Freiraums und seiner städtischen Umgebung. Die Bachelor's Thesis baut auf den gewonnenen Erkenntnissen auf und liefert eine entwerferische Antwort auf die vielschichtigen Anforderungen, die an den neuen Platz gestellt werden.

Betreuung:

Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Till Kwiotek
Bernhard Schöner (Modellbau)